Die Geschichte einer Aktion die wie Kunst aussieht und am Ende ganz normales “Gutes tun” ist und in SIEGEN passiert

1. Februar 2012 - 

Genau! Mehr als die Überschrift braucht es eigentlich nicht. Es geht um eine Box in der man etwas hinterlegt, dass man nicht mehr braucht, andere aber vielleicht gebrauchen könnten. Das nennt sich Givebox, wurde in Siegen aufgestellt und findet bei uns seit Jahren im Hausflur unseres Berliner Mietshauses statt. Aber die Story dazu ist wirklich fein.

Lesen für mehr Karma und Durchblick! >>

Zwei Gerhard Richter Ausstellungen ab Februar in Berlin

30. Januar 2012 - 

Yeah! Nach dem ich die sehr charmante, trockene, einfache und sensible Dokumentation “Gerhard Richter – Painting” gesehen habe, und die bisher gesehene Werke schon verdammt fein fand, las ich in der vergangenen Woche, dass gleich zwei Richter-Ausstellungen noch Berlin kommen.

Ab 12. Februar 2012 kann man eine Auswahl Richters Werken in der Neuen Nationalgalerie und im me collectors room anschauen. Beide Gebäude sind schon wegen ihrer eigenen Architektur interessant, aber mit den Schauen gleich noch mal mehr!

Mehr Infos beim ebenfalls empfehlenswerten Kunst Magazin >>

Und so ganz nebenbei noch die Info: Der Maler wird am 9.2. 80 Jahre alt.

Menschen am Sonntag – ein Film ohne Schauspieler über Berlin um 1930 – ein Billie Wilder Film komplett im Netz

23. Januar 2012 - 

Ich selbst habe es noch nicht geschafft, den ganzen Film zu schauen. Aber als waschechter Berliner muss man das Ding sicher gesehen haben.

YouTube Preview Image

Anbei der Wikipedia-Link zu den Hintergründen des Films. “People on Sunday

Berliner Stadtmusikant

25. Mai 2011 - 

Nach einem langen Arbeitstag hab ick mir inna S-Bahn wie Bolle jefreut – über das Bollelied von Gitarre aus Moabit. Rote Clownsnase, Klampfe, S7 mitten in Mitte.  Umgeben von feierabendfeiernden Schlipsträgern schrammelte und berlinerte er wieder fröhlich vor sich hin.  Weiss inzwischen nicht mehr, wann ich den Berlin-Barden das erste Mal in der Bahn erlebt habe. Hinterher bin ich immer gut gelaunt, danke dafür! Da es das Bollelied leider noch nicht ins Netz geschafft hat, hier einer seiner etwas älteren S-Bahn Superhits. YouTube Preview Image

Wie der @nilzenburger dem Nikolaus begegnete, es nicht merkte und am Ende mich zu Tränen rührte!

7. Dezember 2010 - 

Vorhin, also heute irgendwann auf dem Wege zu einem guten Freund und seinen mehreren Pilsbieren für ihn und mich, da las ich eine Geschichte, die sich am letzten Wochenende zugetragen haben soll.

Nils schrub in seinen Internetblog rein, dass er ein Verpeiler sei und beinahe die Nikolausgeschenke für sein Töchterlein verbaselt hätte. Aus der Patsche half ihm ein Mann namens Tolga, der vermutlich Moslem ist. Dieses Helfen hat der Nils so schön beschrieben, das mir in der Straßenbahn auf dem Weg zu meinem Pilsbier, die Tränen kamen.

Zwei Punkte als Zusammenfassung: 1. Ich glaube, Tolga ist der Mensch-gewordene Nikolaus und der Nils hats nicht gemerkt! Wie geil – Nikolaus is vielleicht ein Moslem! Wäre das eigentlich Ketzerei oder der konsequente Weg hin zu Aussöhnung der Religionen? Und 2. Nils sollte beim nächsten Mal ganz analog Stift und Zettel dabei haben. Dann spart er sich ein Mal das Treppensteigen … ;-)

Und jetzt bitte den Text beim Nilzschen Weltfrieden lesen! >>

Samstagnacht

31. Oktober 2010 - 

Zwei Cocktails – 8 Euro. Straßenbahnfahrkarte nach Hause – 2,30 Euro. Spanische Tourikids mit Ghettoblaster, die nachts um halb vier einen ganzen Tramwaggon voller wildfremder Halloweenpartyheimkehrer dazu bringen, “Total Eclipse of the Heart” zu ihrer leiernden Kassette mitzusingen – unbezahlbar. Ich liebe diese Stadt und die M10.

art forum berlin, berliner liste, preview berlin, stroke.03

9. Oktober 2010 - 


fazit nach 4 kunstmessen in 8 stunden:

art forum berlin: gediegen & etabliert, ernsthaft, hochwertig – klassischer kunstbetrieb

berliner liste: zwischen hobby & hoher kunst, teilweise langatmig. die kleine koreanische abteilung stach für mich in farben und qualität hervor.

preview: frisch, aber auch sehr etabliert in auftritt und auswahl der exponate. bestes messekonzept, wenn ich alle 4 vergleichen sollte.

stroke.03: ein freund, den ich auf der preview traf nannte die stroke “pubertär, aber technisch sehr gut”. ich gebe ihm recht. die aktuelle urban-art steckt noch in der jugend – megaegos, selbstüberschätzung, wahnsinnig bunt. oft aber leider sehr ähnlich. trotzdem sehenswert, denn einige dieser künstlerInnen werden sicherlich eine tolle entwicklung nehmen.

eine mir bekannte besucherin machte mich darauf aufmerksam, dass sie gelesen hatte, die messen beinhalteten zu wenig digitale kunst. auch dem kann ich nur beipflichten. da gibt es nur eine kleine nebenschau auf der stroke.03 namens “avantgarde.digital”. die präsentation ist eher einfach gehalten, der inhalt der meisten werke konnte mich leider nicht überzeugen.

zum schluss noch der beste spruch des tages, aufgeschnappt auf dem art forum berlin “der künstler ist bereits in einer anderen phase”.

Israel Street Art

19. September 2010 - 

Farben, Formen, viel!

Während mein iTunes gerade das am Freitag erschienene Album von John Legend & The Roots lud, versurfte ich mich wieder mal durch meinen Facebook-Account. Ich fand den ersten Teil einer Reisereportage-Trilogie von Mathias Richel. Der Mann war in Israel auf einer Rundreise und wird in drei Teilen darüber berichten. Im ersten Artikel präsentiert er ein Set aus über 80 Fotos von Street Art Bildern aus Jaffa/ Tel Aviv.

Und ganz nebenbei schreibt Herr Richel mir mal wieder aus der Seele: “Die Berliner Streetart konnte streckenweise richtig was. [...] Heute muss man sich schon mächtig anstrengen, neue und gute Sachen in Berlin zu finden.”

Und hier geht es zu den Bildern und Richels Bericht >>

Das Bild zum Wetter in Berlin

15. August 2010 - 

cloudy and rainy day

Neben pixlpop.de widme ich mich gern meinem Instant Photo Blog stylefaves.com >> Dort gibt es in unregelmäßigen Abständen Bilder verschiedenster Sessions. Die meisten davon mache ich mit der Kamera meines iPhone 3GS.

Das oben gezeigte Foto ist dabei gerade nicht mit einem iPhone geschossen worden, sondern mit einem älteren Nokia-Telefon ;-). Es passte aber besser zur Stimmung hier in Berlin.

SPD + Linkspartei + Innensenator Ehrhart Körting = rechtswidrige Polizeiüberwachung

28. Juli 2010 - 
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Was für ein schräges Szenario: Unter der Führung von Berlins Innensenator Ehrhart Körting hat die Polizei jahrelang rechtswidrig und einschüchternd bei friedlichen Demonstrationen verdachtsunabhängig die TeilnehmerInnen gefilmt. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht Berlin festgestellt.

Körting gehört der selben Partei an, der auch Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin angehört. Sie sind Mitglieder der Partei, die sich Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) nennt. Thilo Sarrazin ist der Mann, der in unregelmäßigen Abständen verbale Ausbrüche gegen die Armen und Benachteiligten dieser reichen Gesellschaft herauswürgt. In der SPD ist er damit in guter Gesellschaft mit Parteifreund/Genosse Ehrhart Körting. Unter der Führung des Berliner Innensenatos Ehrhart Körting hatte die Berliner Polizei 2009 versucht, einen nachweislich schwer kranken Mann aus dem Kirchenasyl der Berliner Samariterkirche zu holen und seiner Abschiebung zuzuführen. Obwohl es von Kirchenseite Gesuche für Gespräche mit Körting gab, beharrte dieser auf der Abschiebung. Erst dem Ergebnis einer amtsärztlichen Untersuchung musste sich Körting geschlagen geben.

Sarrazin diffamiert Arme und MigrantInnen, Körting lässt rechtswidrig überwachen, wollte einen Schwerkranken abschieben. Sensationelle Leistungen für SPD-Mitglieder – sozial und demokratisch.

Und was hat die Linke damit zu tun? Sie ist seit 2002 (damals noch als PDS) Koalitionspartner der SPD im Berliner Senat

Körting wird vermutlich in Berufung gehen gegen das Berliner Urteil. Gegen Sarrazin sind mehrfach Strafanzeigen wegen Volksverhetzung erstattet worden.