DER SPORADISCHE WOCHENRÜCKBLICK, KW03-2019

Januar 20th, 2019 - 

Tatsächlich schaffe ich auch in der folgenden Woche einen Rückblick. Das ist fast schon rekordverdächtig! Dafür ist es inhaltlich etwas dünner.

Was geschah in der letzten Woche? Ich habe mich über Oliver Kalkofe aufgeregt und spontan ein sporadisches Twitterspiel entwickelt. Mal sehen, wann ich den Aufwand wieder betreiben werde. Bin aber gern bereit, die Idee gemeinsam mit der Twitteria da draußen weiterzuentwickeln. Also auch mit DIR, die oder der DU das hier gerade liest!

Außerdem haben wir in unserer Firma eine Elternzeitvertretung offen. Mein Partner hat den Text verfasst, ich hab das dann ins Netz getüdelt. Wenn sich also jemand in der Lage sieht bzw. Interesse hat: Wir suchen eine Assistenz der Geschäftsleitung (m/w/d). Über eine neue Kollegin oder einen neuen Kollegen freuen wir uns.

Ein spannendes Thema gab es doch noch in dieser Woche: Meine Patentochter feierte ihren 16. Geburtstag. Es gab Schampus, Geld und ein von mir gemaltes Bild. Unsereins geht natürlich nur noch zur Party der Erwachsenen, die Jugendlichen feierten schon zuvor ohne uns Alten. So schnell vergeht die Zeit…

Mit unserem großen Sohn (11) besuchten wir am Samstag weiterführende Schulen. Das ist hier im Zentrum der Stadt (Friedrichshain-Kreuzberg) kein Zuckerschlecken. Es gibt zu wenig Schulen für zu viele SchülerInnen. Und das macht wieder deutlich, wie dieses Schulsystem kaum Durchlässigkeit ermöglicht. Denn es werden gar nicht die Kapazitäten dafür vorgehalten – zumindest nicht hier im Zentrum Berlins. Für unseren Großen sehen wir zum Glück keine großen Schwierigkeiten. Er kann einen recht guten Durchschnitt erwarten. Dadurch ist die bevorzugte Schule wahrscheinlich doch machbar. Aber insgesamt sah ich an diesem Samstagvormittag in viele Gesichter verunsicherter Eltern. Gleichzeitig mochte ich die Schulbesuche. Ich war selbst sehr gern in der Schule.

Einen neuen DJ-Mix gibt es auch. Am Freitag gab ich mit meiner Computermaus wieder alles und ließ die Leute bei Instagram mir dabei auf die Tasten schauen. Das Set wird gen Ende etwas krachiger. Ich hab ein paar Tracks und Loops entdeckt, die ein wenig mehr Druck machen und ich wollte damit einfach herumspielen.


Die Brücke zur Musik ist eh gerade geschlagen. Da kann ich auch noch auf einen bevorstehenden Kinofilm aufmerksam machen. Die Premiere des Dokumentarfilms „Weil Du nur einmal lebst – Die Toten Hosen auf Tour“ steht an.

Der Film wird im Rahmen der diesjährigen Berlinale während einer Berlinale Special Gala gezeigt. Der reguläre Kinostart ist dann für den 28.3.2019 terminiert. Die Regisseurin Cordula Kablitz-Post hatte die Band samt ihrem Team auf der letzten Tour „Laune der Natour“ begleitet. Die Vorführungstermine auf der Berlinale stehen noch nicht fest und werden aber am 29. Januar bekannt gegeben. Der Kartenvorverkauf startet am 4. Februar 2019.

Nachdem ich mit „Kolbe“ von Andreas Kollender ein ganz gutes Hörbuch beendet habe, geht es mit „Totenliste“ von Harald Gilbers in Taschenbuchform weiter. Doch noch kurz zu „Kolbe“ – der Roman abstrahiert etwas die Lebensgeschichte von Fritz Kolbe, dem vermutlich wichtigsten deutschen Spion der Amerikaner im zweiten Weltkrieg. Ich kannte dessen Geschichte gar nicht. Aus dem Roman heraus gibt es dafür eine recht schmissige These: Kolbe galt als Verräter – selbst unter deutschen Widerständlern, denn er hat mit seinen Infos für die Amis auch deutsche Soldaten „verraten“. Gleichzeitig waren genügend Deutsche nach dem Krieg daran interessiert, das missglückte Attentat auf Hitler (1944) zu glorifizieren, da damit suggeriert werden konnte, die deutsche Generalität hätte sich gegen Hitler aufgelehnt. Ich selbst will die Leistung der Leute um Stauffenberg gar nicht kleinreden. Das steht mir nicht zu. Allerdings glaube ich seit längerer Zeit, dass dieses Attentat nach dem Krieg viel genutzt wurde, um – insbesondere – die Rolle der Wehrmacht im Krieg nachträglich in ein besseres Licht zu rücken. Dabei ist inzwischen klar, dass diese Armee eine Naziarmee war, die um die Greueltaten der Faschisten wusste, die diese in den von ihr eroberten Gebieten begingen.

„Fritz Kolbe war konsequent im Gegensatz zu den Verschwörern des 20. Juli“, sagt Peter Sichel, ein früherer OSS-CIA-Agent und Freund „dieses mutigen Deutschen“.

zeit.de >>
Der kleine Schlumpf bat in dieser Woche wieder um Nagellack auf den Fingern. Dem Wunsch wurde entsprochen.

Die kommende Woche wird sicherlich toll. Unser kleiner Sohn wird schon 6 Jahre alt. Eine entsprechende Party mit Kids steht bevor. The Incredibles sind als Motto vom Kurzen vorgegeben. Ein Film, den auch die ganz Familie sehr liebt. Der zweite Teil war kürzlich ein großer Kinospaß für uns Vier. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn der Knopf endlich überall verkündet: Ich bin schon 6!

Ich bin 1 PolitikerIn – Zitiert mich!

Januar 16th, 2019 - 

Rund um mich herum gibt es gerade zahllose Medienmenschen, die sich der RTL-TV-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ aussetzen. Und parallel dazu habe mich heute ganz massiv über einen Tweet des Comedians Oliver Kalkofe echauffiert. Look at this.

Ich habe das große Glück, RTL nicht mehr zu empfangen. Wir sind hier in Berlin recht früh mit einem MacMini als Mediacenter unterwegs gewesen und haben über einen DVBT-Dongle Fernsehen geschaut. Nach dem Umstieg auf DVBT2 hatten wir keine Privatsender aber 18 öffentlich-rechtliche Sender in HD-Qualität auf unserem neuen Fernseher. So komme ich nicht mehr in den „Genuss“ von Privatfernsehen.

Und weil ich nun so ein verkappter Bildungsbürgerheini bin, der sich hier mit mangelndem TV-Konsum brüstet, kam ich auch gleich noch auf die glorreiche Idee, aus „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ eine kleine Twitter-Schau namens „Ich bin 1 PolitikerIn – Zitiert mich!“ aus dem Stegreif zu entwickeln. Medienfuzzi halt!

Was könnte passieren? Man sucht sich ein paar Tweets von PolitikerInnen zusammen und stelle sie in den Kontext eines Lagerfeuergesprächs, wie im Dschungelcamp Gesprächsfetzen auch aufgeschnappt und anschließend von der TV-Produktion passend zusammengeschnitten werden.

Ich habe bereits seit einiger Zeit die steile These, dass Twitter von PolitikerInnen maßgeblich genutzt wird, um zitierfähige Punchlines den JournalistInnen auf Twitter schmackhaft zu machen. Und dazu gehört dann eben auch, bei „Ich bin 1 PolitikerIn – Zitiert mich!“ zu landen. Denn das Internet ist ein Dschungel und #IB1P sollte das Hashtag dazu sein.

Eine Kostprobe gefällig? Und bitte!

Es wird Abend im Politikdschungel. So langsam versammeln sich die Camp-TeilnehmerInnen rund um das digitale Lagerfeuer. Sie kramen ihre Smartphones raus, lesen Twitter und checken: Boah, die haben die Brexit-Abstimmung vergeigt, dazu muss ich dringend EINEN raushauen.

Schauen wir doch mal, was der ehemalige Gesundheitsexperte der SPD Karl Lauterbach so von Theresa May hält? „Sie hat ihr Scheitern selbst verursacht. Die vielen Fehler und die selbstherrliche Art machen sie zu einer „würdigen“ Nachfolgerin von Cameron.“ Hmm, komisch – selbstherrlich und scheitern? Na das sind doch gleich zwei Themen, mit denen sich die SPD-Führungsriege supi auskennt – gell? Einen Extrastern für Lauterbachs selbstkritische Kompetenzkompetenz!

Die CDU-Frau und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner tangiert das alles nur sehr peripher. Sie hat sich etwas vertan und schwadroniert: „Bin begeistert, wie die Ideen umgesetzt worden sind: digitaler Weinberg und Stall, Aufklärung über Ernährung und Landleben, Präzisionslandwirtschaft u.v.m.“ Äh … leider Thema verfehlt – sie hat beim Vorglühen zur Grünen Woche vertüdelt, dass es eben nicht um Gras und Alkohol geht, sondern um ein Inselvolk im Atlantik, über das man schon seit Asterix und Obelix weiß, dass der Fünf-Uhr-Tee sein wichtigster Erfolgsgarant ist.

Sarah Wagenknecht, die Dame mit der gelben Weste und den Schwierigkeiten beim Aufstehen, sie ist immer für einen guten Rat unter FreundInnen: „Nach Mays krachender Niederlage sollte es Neuwahlen geben.

Mit lieben Tipps unter FreundInnen ist sie da auf ganzer Linie mit unserer so herzlichen Social-Media-Ministerin Doro Bär. Sie postulierte schon vor einigen Tagen über den Kuschelfaktor bei Twitter: „Flausch auf Twitter ist übrigens viel schöner, als der ganze Hass….“

Der Hanfpflanzen-Fan Cem Özdemir nickte und schmauchte fluffig an seinem Pfeifchen, bevor er eine Karteikarte aus seiner Weisheitenkiste zog. Auf der stand: „Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“ so Bertolt Brecht.

Dieses tief vergeistigte Zitat nahm der cute (lies kjute) Lars Klingbeil volley und brachte es ganz flauschig auf den Punkt: „Für uns ist klar: Die Tür für Großbritannien nach #Europa bleibt offen.“ Awww – ist das nicht voll schöhön? Dann schau aber erst mal auf seinen vollständigen Tweet! Der ist sooo süß, für den braucht es glatt einen Gefahrenzuschlag wegen Diabetes-Gefahr. Gucksdu hier!

Klicken Sie auch beim nächsten Mal wieder rein, wenn es auf diesem kleinen Blog heißt „Ich bin 1 PolitikerIn – Zitiert mich!“

Gehirnjogging

April 24th, 2017 - 

French Electro meets Pharrell Williams. Eigentlich eine simple Videoidee mittels Splitscreen aus zwei Bildern ein neues zu erzeugen. Funktioniert jedoch bestens und ist damit wieder leicht genial, da das ganze Gehirntäuschungen am laufenden Band beim Konsumenten produziert. Irgendwann zappeln dann auch die Füsse und es wippt der Kopp. Schönes Ding.[youtube]https://youtu.be/rAJXg-Ubv3Y[/youtube]

Akustischer Kurzurlaub

Januar 20th, 2017 - 

Meine aktuelle Empfehlung gegen Winterblues? Eine Runde Reggae von Diplomingenieur Sami Dan aus Äthiopien.

Der junge Mann singt in Landessprache. Allerdings fiel mir erst im Laufe des Songs auf, dass ich nichts verstehe. Die Musik ging zuerst ins Blut und in die Füsse, der Kopf kam erst später dazu. Herrlich!

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=q-cNTXiFOn4[/youtube]

Übrigens

Juni 25th, 2016 - 

…während Europa mit EM, Brexit und anderen Krisen beschäftigt ist, winkt unsere Regierung im Expressverfahren ein neues Anti-Terror-Gesetz durch.

Schnell noch Tarnkappen und SIM-Karten kaufen ?

LEGO Creator bringt den VW Käfer als Bausatz

Juni 19th, 2016 - 
Tags:

Es ist viel zu lange her, dass ich mal was zu Lego gepostet habe. ABER das neue Set ist doch mal wieder einen Mini-Blogeintrag wert. In der LEGO-Creator-Reihe wird es ab August 2016 den VW Käfer als Bausatz geben. Das Vorschau-Video ist wieder mal ganz charmant geworden. Mit 89.99 Euro ist der Bausatz natürlich kein Schnäppchen, aber mit 1.167 Teilen auch entsprechend umfangreich. Lego selbst empfiehlt das Set ab 16 Jahren. Und ich frage mich, was an dem Gerät nicht jugendfrei sein soll…
via testspiel.de >>

Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen

April 24th, 2016 - 

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Discounterangebote der etwas anderen Art. Wenn das Wochenbudget für Lebensmittel knapp ist und nicht für den normalen Einkauf reicht, gibt es halt für die Familie nur Champagner und Kirschtomaten. Auch wenn Marie-Antoinette das mit dem Kuchen wohl nie so gesagt hat.

Mein erstes Mal: Wochenende in Bildern

Februar 22nd, 2016 - 
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Ich lese seit einer Weile heimlich diese Reihe „Wochenende in Bildern“ mit. Heute versuche ich mal einen eigenen Rückblick auf das vergangene Wochenende. Alles zurück auf Anfang! Und bitte. 

 Suppe kochen. Und dafür muss die Basis an den Start gebracht werden. Also Suppengrün anbraten, mit Brühe ablöschen und anschließend Kartoffeln, Süßkartoffeln und Möhren zu drei gleichen Teilen garen. Zum Schluss pürieren. Fertig. Und dann guten Freunden etwas abgeben, denn Sharing is Caring.

 Das Bier zur Suppenkocherei. Stark, süßlich, rund und sehr süffig.

  Parkplatz vor dem Baumarkt. Tja nun? Die Frage nach dem Warum stellt sich irgendwie nicht, denn die Antwort liegt auf der Hand: Weil es geht.

  Spontaner Einfall zum Wahnsinn in Clausnitz, Sachsen: Nehmen wir ihnen den Schrecken, lachen wir sie einfach aus.

  Cappalletti gefüllt mit Spinat und Ricotta, dazu ein Rote-Beete-Salat. Oben drauf gab es Parmesan und angeschwitzte Schalotten.

  Wochenendeinkauf machen und sich fragen: Why? Wer kauft solch einen Wahnsinn?

  BWL-Praxisseminar für K2: Komplexität und Logistik von Häfen. 
  Suppe mit Ziegenkäsecreme und einer Variation des gut durchgezogenen Rote-Beete-Salates mit Gewürzgurke und mehr Parmesan.

  Wäsche trocknen. Jede Menge und für 6 Euro.
  Neue Reihe starten und fotografieren.

  Meine Herzensdame hat zusammen mit K2 zur Vesper Waffeln gebacken und Smarties-Eis filetiert.
  
Sonntagsabendbrot mit frisch angemachtem Rote-Beete-Tomatensalat, dazu Vollkorntoast mit Brie, rotemPesto und Schalotten.

NICHT im Bild: K1 hat den vierten Band der Harry-Potter-Reihe fertig gelesen und liest bereits den fünften Teil. Ich freue mich so für den Kurzen, weil sich zwei Jahre anstrengendes Lesen-Üben nun für ihn auszahlen. 

Es ist ja bald Weihnachten und ich wünsche mir…

Oktober 21st, 2015 - 
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… nun ja. Es gibt auch Einhörner als besondere Variante. Ich wollte es nur gesagt haben. facebook.com >>

Einkaufsapp – mein kleiner Life Hack

August 14th, 2015 - 
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Nach einem sehr euphorischen Anfangsjahr, anno 1753 also, nutze ich auf meinem iPhone inzwischen eine überschaubare Zahl an Apps. Dabei spielen kleine Programme, die die Arbeitsteilung in der Familie vereinfachen bisher eine sehr kleine Rolle. Doch eine App hat es meiner Herzensdame und mir angetan: Bring!

Bring! ist eine sehr einfach und überschaubar gestaltete Einkaufsliste, die man gemeinsam mit mehreren Menschen nutzen kann. Die entscheidende Funktion ist dabei für uns die Synchronisation. Wir können also unsere Einkaufswünsche in die App eintragen und der oder die Andere kann sie sogar noch beim Einkauf aktualisieren und entsprechend neue Wünsche berücksichtigen.

So landen bei uns die Wünsche für notwendige Besorgungen genau dann in der App, wenn sie uns auffallen – ohne einen Einkaufszettel zu schreiben, den man dann doch daheim vergisst. Beim nächsten Einkauf muss man nur vorab die eigene Liste synchronisieren und schon kann man sämtliche Produkte einkaufen und abhaken. Für uns ist der Wochenendeinkauf dadurch entspannter geworden.

Einen Vorteil, den ich besonders passend finde: Man kann mehrere Listen anlegen. Wir nutzen so einen digitalen Einkaufszettel für den Supermarkt und einen für die Drogerie auf unseren Smartphones. Hier kommt auch eine Funktion ins Spiel, die für Apple-Watch und Android-Watch-BesitzerInnen ganz interessant sein könnte. Bring! lässt sich auf der Smartwatch bereits nutzen, soweit ich weiß.

Bisher kostet die App, die es für Android– und iOS-Smartphones gibt, keinen Cent. Es ist also davon auszugehen, dass im Hintergrund Daten getrackt werden, die in bare Münze umgewandelt werden. Wie, das kann ich nicht sagen. Aber die Schweizer Bring! Labs AG wird diesen kleinen Helferlein sicherlich nicht ganz selbstlos entwickelt haben. Ich vermute, es wird darauf hinauslaufen, dass User in Zukunft Werbung passend zu ihrem Einkaufsverhalten ausgespielt bekommen. Sicher bin ich jedoch nicht.

Jetzt hast du den Text gelesen und kannst das Ganze noch mal kurz im Video rekapitulieren. ;-)

Bring! Mitteilungen – «Ich gehe einkaufen» from Bring! Labs AG on Vimeo.