Meine Musik 2018

Dezember 30th, 2018 - 

Es waren die beiden Frauen Franziska Bluhm und Melanie Gollin, die in mir den Drang zum Publizieren einer Art Liste für 2018 triggerten. Franziska Bluhm ist u.a. eine der MacherInnen des Awards „Die Goldenen Blogger“. Sie hat ihren Jahresendzeitfragebogen 2018 auf ihrem Blog veröffentlicht. Melanie Gollin ist Musikredakteurin bei meinem Lieblingsradio FluxFM und hat ihre Topsongs 2018 als kurze – nicht verlinkbare – Instagram-Story veröffentlicht. Franziska kenne ich inzwischen seit einiger Zeit persönlich, Melanie Gollin nicht.

Damit wäre der Einstieg also die Herleitung. Jetzt muss hier aber mal der Content an den Start gebracht werden. Musik ist das Thema. Ja genau!

Ich war in diesem Jahr viel zu selten bei Konzerten. Um genau zu sein: Ich erinnere mich aktuell nur an eins. Vielleicht auch, weil es alles andere massiv überstrahlt hat. Ich habe mir den Wunsch endlich erfüllen können und ein Interpol-Konzert besucht. Besser gesagt: Meine Herzensdame hat es mir ermöglicht. Sie hat mir im Sommer ein Ticket für das Konzert am 25. November 2018 im Berliner Tempodrom geschenkt. Und obwohl sie nicht dabei war, muss ich gestehen: Es war das wohl beste Konzert meines Lebens bisher.

Das Tempodrom fasst nur 3.500 Leute und hatte eine grandiose Akustik bei dem Gig. Der Mensch am Mischpult hat wohl auch beste Arbeit geleistet: klarer, trockener und sehr direkter Sound. Der Lichtmensch war ebenfalls ein Meister vor dem Herrn. Das Licht war vorrangig monochrom gehalten. Von der Bühne gab es mal rotes, blaues, grünes oder weißes Licht. Wenn es mal – selten – einen „Farbmix“ brauchte, dann war es eine der genannten Farben mit Weiß. Die Band Interpol selbst spielte perfekt. Musikalisch war das Programm breit, man präsentierte nicht nur die aktuelle Platte „Marauder“, sondern bot Songs aus dem gesamten Portfolio. Dabei gab es kaum Ansagen. Der Sänger gilt als schüchtern, soll früher gar mit dem Rücken zum Publikum gesungen haben. Das war im Tempodrom nicht mehr nötig. Aber genau das Zurückgenommene des Sängers Paul Banks gab der Band die volle Aufmerksamkeit. Im Halbdunkel spielte man auf der Bühne als eine Gemeinschaft, die dem Publikum feine Musik mit einem Maximum an Melancholie bot. Ich wusste gar nicht, wie großartig so viel Melancholie auf einem Haufen sein kann. Das Konzert hat mich deshalb auch vollkommen euphorisch auf den Heimweg geschickt und ich bin nachhaltig begeistert und kann den Besuch eines Interpol-Konzertes uneingeschränkt ans Herz legen!

[Sollten mir weitere Konzertbesuche einfallen, werde ich hier ein Update einfügen.]

In Sachen neue Songs bzw. neue KünstlerInnen fällt mir der Rückblick etwas einfacher. Dabei unterstützt schon mal Spotify, denn man erhält ungefragt dank Datenauswertung seiner persönliche Hitliste des Jahres. Gleichzeitig sieht man hier auch die Grenze der Daten: Meine Top3 Songs bzw. KünstlerInnen finden sich nicht in der Spotify-Liste wieder. Sie hörte ich vorwiegend über andere Kanäle, wie Youtube oder im Radio.

MEINE TOP3

Hier also schon mal die Top3, die sowohl Song- als auch MusikerInnen-Entdeckungen sind.


First Aid Kit – Ruins: Die Damen von First Aid Kit landeten in meinen Ohren durch das Radio. FluxFM ist ein Berliner Privatradio, das noch immer geiler ist, als 80 Prozent der öffentlich-rechtlichen Radiostationen in Deutschland. Und das soll was heißen. Denn die allerallermeisten Privatradios sind noch deutlich schlechter. Die Band stammt aus Schweden und läuft unter den Genres Folk, Indie Folk, Americana, Country Folk. Ich mag Singer- Songwriter-Musik sehr, wenn sie weit weg vom Betroffenheitssongwettbewerb zelebriert wird.


LP – Girls Go Wild: Laura A. Pergolizzi alias LP schrieb schon Hits für Rihanna und Christina Aguilera. Um so spannender ist ihr persönlicher Ansatz, wenn sie als LP ihre Musik veröffentlicht. Es ist erwachsener Pop auf die Spitze produziert, ohne irgendwie Kompromisse zu machen. Ihre Stimme ist prägnant, „Girls Go Wild“ ist einfach ein Hit. Die komplette Platte „Heart to Mouth“ ist großartig.


Wargirl – Poison: Psychedelisch mit Falsett-Gesangseinlagen – so würde ich den Song „Poison“ beschreiben. Stampfender Beat, melodische Flächen plus eben Gesang. Auch hier begeistert mich der konkrete Ansatz ohne Rücksicht auf irgendjemand. Die gesamte Platte „Wargirl“ bleibt dabei in einem Retrostyle, der irgendwie zurück in die 60er und 70er verweist. Aber das ist okay. Man hat eventuell die guten Platten der Bee Gees gehört und auch Blondie. Beides kann nicht falsch sein.

Darüber hinaus habe ich in diesem Jahr erst wirklich die Pianisten Chilly Gonzales und Malakoff Kowalski für mich entdeckt. Da ist dann ein Streaming-Dienst schon ein Segen, weil man so unkompliziert in Alben reinhören kann.

Apropos Alben: Ich merkte auch 2018 wieder, wie ich noch immer komplette Alben höre. Da bin ich offenbar altmodisch, ich will schon wissen, in welchem Kontext die einzelnen Singles stehen.

Gefreut habe ich mich über das neue Album „Merrie Land“ von The Good, The Bad & The Queen. Das ging mir mit Chefket und seinem Album „Alles Liebe“ so. „High as Hope“ von Florence + The Machine war auch ein Gewinn.

[Sollten mir weitere KünstlerInnen und Songs einfallen, werde ich hier ein Update einfügen.]

Mit 42 Jahren bin ich nicht mehr so fit, was die heißesten und frischesten Neuerscheinungen angeht. Mit FluxFM habe ich vor Jahren jedoch meinen Sender gefunden, der mir einen für mich passenden Überblick gibt und dabei auch recht breit aufgestellt ist. Großartig finde ich an dieser Stelle die Entwicklung der Sendermarke, die um musikaffine Podcasts und eine Streaming-App mit zahlreichen Nischenangeboten erweitert wird.

MEIN RADIO

Was dabei wirklich spannend für mich ist – FluxFM hat bei mir radioeins den Rang abgelaufen. radioeins gehört zum öffentlich-rechtlichen RBB. Ich bin Radiojunkie und habe im Durchschnitt über die Woche vier verschiedene Radiosender sehr konkret gehört wegen einzelner Programmpunkte. Dabei war radioeins mein Stammsender. Doch leider wurde der gesamte Habitus des Senders immer älter und konservativer. Insbesondere im wunderbar hohen Wortanteil kamen jüngere Stimmen und Themen gar nicht mehr zur Geltung. Mit 42 fühlte ich mich nicht mehr aufgehoben – bei einem Sender, den ich seit seiner Gründung 1997 sehr gern und intensiv gehört habe. Gleichzeitig muss man aber sagen: radioeins ist noch immer ein feiner Sender, nur eben doch älter als ich mich fühle.

Gehirnjogging

April 24th, 2017 - 

French Electro meets Pharrell Williams. Eigentlich eine simple Videoidee mittels Splitscreen aus zwei Bildern ein neues zu erzeugen. Funktioniert jedoch bestens und ist damit wieder leicht genial, da das ganze Gehirntäuschungen am laufenden Band beim Konsumenten produziert. Irgendwann zappeln dann auch die Füsse und es wippt der Kopp. Schönes Ding.[youtube]https://youtu.be/rAJXg-Ubv3Y[/youtube]

Bei Arte für lau: Searching for Sugar Man

März 7th, 2017 - 


In der Mediathek von Arte gibt es gerade den wunderbaren Film „Searching for Sugar Man“ für lau. Nur mal so als kleiner Kulturbeitrag zum Feierabend. Und bitte >>

#urbansculpture – künstlerische Straßenmonologe, Teil 1

September 4th, 2016 - 

Jetzt geht es los! Ich hatte es bereits angekündigt. Ich werde mich in diesem großen, weiten Internet als Kunstkritiker etablieren. Dabei setze ich auf eine von mir selbstdefinierte Nische innerhalb der Streetart – nämlich auf die urbane Skulptur, ganz modern von mir mit #urbansculpture verhashtagt.

Starten wir also jetzt.

Gestern entdeckte ich dieses minimalistische Werk, dass ich oben direkt per Foto dokumentiert habe. Es fand sich mitten im Kiez, nur für eingefleischtes Publikum zu entdecken. Damit ist auch gleich das erste Statement gesetzt: Das Kunstwerk wird nicht an einem prominenten, hochfrequentierten Platz in der Stadt installiert, sondern zu den Menschen in die Wohnquartiere gebracht. Nähe zum Publikum wird hergestellt. Ist es ein Werk, das somit einen Bildungsauftrag verfolgt?

Das kann man auf den ersten Blick so interpretieren, auf den zweiten Blick geht es eben um Teilhabe. Die RezipientInnen sollen direkt aufmerksam gemacht werden. Die bzw. der KünstlerIn wollen das Angebot eines Dialoges direkt und ehrlich, unmittelbar an die Menschen bringen.

Doch was zeigt uns dieses Werk eigentlich? Wir sehen ein schweres Fahrradschloss, das geschlossen um einen Laternenpfahl liegt. Ein Pappkarton wurde so platziert, das er mit seinem geöffneten Deckel eine optische Brücke zur Laterne und dem Schloss schlägt. In dem Karton befinden sich Telefonkabel und eine Telefonverteilerbox. Die Kabel sind wirr durcheinander. Man kann nicht genau erkennen, ob es einzelne Kabel sind oder es ein wirklich langes ist.

Wie kann man dieses Werk nun für sich wahrnehmen? Die Laterne ist ein feststehender Punkt im urbanen Raum. Hier wird Licht gespendet, wenn es notwendig ist. Kann man hier schon einen Verweis auf religiöse Themen unterstellen? Wird Licht gegeben, wo sonst nur Dunkelheit herrscht? In einer Kleinstadt oder auf einem Dorf wäre das so zu interpretieren, in einer Großstadt, wie Berlin, läuft eine solche Deutung ins Leere. „Die Stadt ist erleuchtet – auch in tiefster Nacht“, sagte schon der alte Konfuzius. Die Laterne muss also hier als neuralgischer Punkt des Festigkeit, ja des Innehaltens und des Wiederkehrens gesehen werden.

Doch welche Rolle spielt das Schloss? Das Schloss sichert nichts – weder die Laterne noch ein Fahrrad, Kinder-Laufrad, ein Moped oder irgendein anderes Stadtmobil. Das Schloss hält am neuralgischen Punkt fest, doch ist es ohne Funktion. Dieses massive Schloss symbolisiert ganz klar und deutlich die Berliner Seele. Die Laterne steht fest und verändert sich dort nur langsam. Sie stand da schon als Gaslaterne, sie wurde mit elektrischem Licht bestückt und heute beherbergt sie das kalte Licht einer LED. BerlinerInnen lieben solche langsamen, kaum spürbaren Veränderungen. Das Schloss ist also die Berliner Urbevölkerung, die allein und etwas funktionslos an etwas Imaginärem festhält. Allein Laterne und Schloss bilden eine klare Botschaft – Kritik an der Gentrifizierung, in dem sie die Situation der BerlinerInnen aufgreift.

Allerdings dürfen wir den Karton samt seinem Deckel nicht vergessen. Der Karton ist offen, zeigt seinen Inhalt, lässt diesen Inhalt auch herausquellen. Transparenz ist das erste Stichwort. Der Pappkarton ruft zu Offenheit auf. Er bildet damit den Kontrast zum festhaltenden und funktionslosen Schloss – den BerlinerInnen. Der Inhalt, die Kabel und die Telefonverteilerbox sind nun leicht hergeleitet. Popkulturelle Kunst, wie eben Streetart bzw, urbanen Skulpturen, sucht immer wieder die Verbindung zur Realität und Mediensprache. Dieses Kabelwirrwarr bezieht sich auf den legendären Werbeslogan „Ruf doch mal an! Telekom“. Der direkte Aufruf, sich kommunikativ zu betätigen, ist eine klare und doch recht profane Botschaft an die einsamen BerlinerInnen: Sucht die Verbindung zu anderen Menschen, zu euren neuen NachbarInnen!

So konkret kann man diese #urbansculpture wahrnehmen. Und die KünstlerInnen gehen sogar noch einen Schritt weiter. Wie jede urbane Skulptur kann man das Gebilde als Müll wahrnehmen oder eben als Kunstwerk, das man verändern kann. Das Mashup als Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts findet hier wieder seine konkrete Anwendung, denn mindestens eine Person kann die Telefonkabelage mitnehmen und an- bzw. verwenden. Auch dem Punkt der sozialen Teilhabe sei damit Rechnung getragen …

Kommen wir zum Schluss, sonst wird der Beitrag auch einfach zu lang: Wir kennen weder UrheberIn des Werkes, noch Titel des Objektmixes. Doch wir erkennen ganz deutlich die Botschaft – Menschen dieser Stadt, redet miteinander – auch dann, wenn es nicht leicht ist, in dieser schnellen Zeit der vielen Umbrüche!

Was für ein wunderbares Statement so kurz vor den Berliner Wahlen und in Zeiten neuer NachbarInnen aus dem Ausland. Kultur kann manchmal so direkt sein und doch so minimalistisch.

Herzlichst, Ihr Jens Stoewhase

Experte für urbane Skultpuren

#urbansculpture – Ich habe meine Nische als Kunstkritiker gefunden

August 24th, 2016 - 

Sie erinnern sich alle an die Hackfleischbesprechungen von Frau dasnuf. Ich bin ja nicht so der Hackfleischexperte, wenn es um die Interpretation geht. ABER ich interessiere mich für Kunst, und dabei auch sehr gern für Streetart. Nun gibt es recht viel Streetart in Berlin. Deshalb muss man sich schon seine Lücke suchen, will man es zu wahrem Kritikerruhm bringen. Die Nische muss nur klein und absurd genug sein, dann klappt das schon. 

Ich wähle daher innerhalb der Streetart die Nische der spontanen und urbanen Skulptur. Gleichzeitig kürze ich zukünftig den Fachbegriff „Urbane Sklutpur“ mit dem zeitgemäßen Hashtag #urbanscultpure ab. Das unterstreicht meine Verortung im hier und jetzt – Mitglied einer urbanen, mobilen Großstadtgesellschaft.

In den meisten Fällen handelt es sich bei #urbansculptures um das Arrangieren von Alltagsgegenständen im öffentlichen Raum, die gern mal als Müll identifiziert werden. Ein fataler Fehler, denn so ergeht es den meisten urbanen Skulpturen – sie werden von der Straßenreinigung nicht als eine neue Form von Readymades erkannt, sondern als Müll wahrgenommen und entsorgt. 

Die KünstlerInnen wissen das und um so wichtiger ist es, diese temporären Kunstwerke zu dokumentieren, sie im Kontext des Zeitgeistes einzufangen und dieser flüchtigen Kunstform ein Archiv zu geben. Denn das ist es, was wir Menschen wollen: dokumentieren, sortieren, ablegen, um uns später an unserer Ordnung zu erfreuen. Ich bediene somit sowohl alte deutsche Tugenden, wie Ordnung und saubere Dokumentation – als auch die Sehnsucht nach moderner, urbaner Kunst auf diesem für die Welt so wichtigen Blog.

In den kommenden Monaten werde ich an dieser Stelle immer wieder urbane Skulpturen, wie die hier abgebildeten, dokumentieren, analysieren und interpretieren. 

Es fasziniert mich, wie in diesen Werken so viele Ebenen in Einklang gebracht werden:

Readymades: Alltagsgegenstände werden durch die dreidimensionale Collage in Beziehung zueinander gebracht. Scheinbar widersprüchliches wird für aufmerksame ZuschauerInnen klar zusammengeführt.

Aktionskunst: Die KünstlerInnen wissen um das Temporäre ihrer Arbeiten. Sie müssen die Konzepte quasi im Kopf vorbereitet haben, sie auf der Straße zügig umsetzen und haben im Anschluss keinen Einfluß darauf, wie die RezipientInnen die Werke aufnehmen, verändern oder entsorgen.

Interaktion, Dekonstruktion und soziale Teilhabe: Häufig sind Bestandteile der urbanen Skulpturen voll funktionsfähige Möbel, Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik. Das Publikum kann durch Mitnahme einzelner Geräte oder Möbel mit den künstlerischen Arbeiten interagieren, sie dekonstruieren und gleichzeitig durch Nutzung der entnommenen Objekte in einem nichtkünstlerischen Kontext, ein kosnumorientiertes Bedürfnis befriedigen – also sozial im wörtliche Sinne teilhaben.

Kunst für alle: Jenseits von Interaktion und sozialer Teilhabe ist die #urbansculpture, wie die meiste Streetart jenseits von Museen und Galerien, ein Kunstform, die sich kostenfrei rezipieren und konsumieren lässt. Das zeigt klar, die Motive der ErschafferInnen dieser Kunstwerke sind zumindest primär nicht monetär getrieben. Das ist ein Ansatz, den man in der heutigen Kunst eher selten findet.

Zum Schluss möchte ich noch letzte Zweifel an meiner Expertise für neueste Kunstformen ausräumen. Hierfür empfehle ich die Lektüre meines Kurzaufsatzes „Fischstäbchen-Pizza-Rezept? Digitale Kunst der neuesten Form!“ aus dem Jahre 2012. 

Ich freue mich auf den zukünftigen Diskurs über diese neue Form der Straßenkunst und auch über mögliche eigenen Interpretationen der Arbeiten in den Kommentaren.

Herzlichst, Ihr Jens Stoewhase

Experte für urbane Skultpuren

Waffen-Upcycling

April 23rd, 2016 - 

Für eine Prise Weltfrieden am Wochenende. Die Geschwisterkombo Wild Belle mit normalerweise etwas mehr Hang zu Afrobeats, Percussions und Elektro hat hier eine massentaugliche kleine Hymne zum Mitsingen heraus gebracht. Inklusive Kinderchor und Recyclingvorschlag für Handfeuerwaffen.

 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=-fKtqxfAxJM[/youtube]

„Kontrolle ist gut, Kontrolle ist besser“

Februar 21st, 2016 - 

   

 
Nummer 1, 18×24 cm, Acryl und Molotow- und Posca-Lackmaler auf Leinwand, ämir 2016

   
Nummer 2, 18×24 cm, Acryl und Molotow- und Posca-Lackmaler auf Leinwand, ämir 2016

Ich starte hiermit eine neue Serie. Dabei soll es sehr formal zugehen. Das Format liegt bei 18×24 cm Leinwänden. Ich arbeite mit sehr klaren Formen, einer reduzierten Farbpalette und der immer gleichen Bildaufteilung. Die Serie trägt den Titel „Kontrolle ist gut, Kontrolle ist besser“ und bezieht sich damit konkret auf den Song „Kontrolle“ von Fettes Brot

WE!

August 13th, 2015 - 

Dem BEETLEBUM sein Blog wird 10 und er feiert das

August 13th, 2015 - 
Tags:
,

Wer den Beetlebum nich kennt, hat dit Internet verpennt! Punkt, äh Ausrufezeichen … naja egal!

Jedenfalls ist der Beetlebum ein feiner Online-Comic-Macher und hat mir über die vergangenen zehn Jahre den einen oder anderen Schmunzler durchs Gesichte getrieben. Auch wenn ich längst nicht alle seine Arbeiten verfolgt habe, kann ich sagen: Ich mag sehr, was er macht. Als Beweis, dass ich älter werde, feiert er nun das zehnjährige Bestehen seines Comic-Blogs. Und weil er so ein feister Medienfuzzi ist, stellt er das auch gleich noch mit einem weiteren Medienerzeugnis unter Beweis. Im besten Hipster-Style hat er ein Youtube-Video zusammengeschraubt. Und es ist alles dabei: Bart, Ironie, Skaetboard, Elektro-Musike und eine gewisse Künstlerattitüde samt Schimmel im Atelier – digitale Boheme halt. Nur eines fehlt: der Jutebeutel!

Kollege Schnürschuh hat aktuell noch ein weiteres Medienerzeugnis im Rennen. Morgen erscheint das Buch „Sehr gerne, Mama, Du Arschbombe“ von Patricia Cammarata alias dasnuf. Dafür hat der Mann die Illus gemacht.

So, und nach all dem langen Gesappel: Happy Birthday Beetlebum!

And now sports!

PS: Der Mann hat auch noch drei seiner längeren Comics zum digitalen Lesen freigegeben. Look at this its amazing >>

Monkey Money

Juli 28th, 2015 - 
Tags:

 

Monkey Money, 58×98 cm, Mosaik aus lackierter und beklebter Industriepappe, Ämir 2015