Veggie-Sonntag: Mediterraner Nudelsalat (mit Grillkäse)

26. Juli 2015 - von - Madame la Storch  - 
Tags:

Was:

Nudeln (z.B. Rigatini)
Rucola
getrocknete Tomaten in Öl
Cherrytomaten
Oliven
Mozzarella-Bällchen

Olivenöl
Balsamico (hell)
Senf
Honig
Kräuter, Salz, Pfeffer

Wie:

Nudeln bissfest kochen. In der Zwischenzeit den Rucola waschen (und evtl. ein bisschen klein machen), Cherrytomaten, Mozzarella-Bällchen und Oliven halbieren und die getrockneten Tomaten klein schneiden. Alles zusammen mit den noch leicht warmen Nudeln in eine große Schüssel geben und mit einem Dressing aus Olivenöl, hellem Balsamico-Essig, Senf, Honi, Kräutern, Salz und Pfeffer anmachen. Fertig.

Dazu passen Grillkäse, Halloumi oder Veggie-Bouletten.

dung @ Badehaus Szimpla

24. Juli 2015 - von - Jens  - 

  
Ganz ganz selten im Jahr gehe ich des nächtens in einen Club. Dann höre ich mir meist befreundete MusikerInnen an. Und weil ich das so selten mache, muss ich natürlich ein paar verwackelte Filmchen aufnehmen. DENN was du nicht auf Video hast, ist nicht passiert. 

Film ab für drei kleine Kulturbeiträge des popkulturellen Duos dung aus Berlin.

Veggie-Sonntag: Feldsalat mit Erdbeeren und Walnuss-Frischkäse-Dip

12. Juli 2015 - von - Madame la Storch  - 
Tags:

Was:

Feldsalat
Erdbeeren
Öl
Balsamico-Essig (hell)
Feigensenf
Honig
Pfeffer, Salz

Frischkäse (natur)
Walnüsse
Zucker

Baguette

Wie:

Feldsalat waschen und putzen. Erdbeeren waschen und Scheiben schneiden. Salat und Erbeeren in eine Schüssel geben und mit einem Dressing aus Öl, hellem Balsamico-Essig, Feigensenf, Honig, Pfeffer und Salz anmachen. Die Walnüsse ohne Fett in der Pfanne anrösten, mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. Die abgekühlten Nüsse unter den Frischkäse rühren und zusammen mit dem Salat anrichten. Frisches Baguette dazu, fertig ist das Sommer-Gericht!

Veggie-Sonntag: Curry mit Tofu, Karotten und Zuckerschoten

05. Juli 2015 - von - Madame la Storch  - 
Tags:

  

Was:

Tofu (natur)
Karotten
Zuckerschoten
Frühlingszwiebeln
Knoblauch
Ingwer
Sojasauce
Speisestärke
Curry-Pulver
Kurkuma
Garam Masala
Kreuzkümmel
Paprikapulver
Öl
Butter
Gemüsebrühe
Kokosmilch

Reis

Wie:
Tofu in kleine Stücke schneiden und in einer Marinade aus Sojasauce, Curry-Pulver, Speisestärke, klein geriebenem Ingwer und gepresstem Knoblauch einlegen. Karotten und Zuckerschoten putzen und blanchieren. Butter und Öl in der Pfanne erhitzen und darin die Gewürze (Garam Masala, Kreuzkümmel, Kurkuma, Paprikapulver) anrösten. Anschließend das Tofu darin kross anbraten. Karotten, Zuckerschoten und Frühlingszwiebeln hinzugeben. Alles mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Das Curry zusammen mit Reis servieren, fertig.

MAUS – eine Holocaust-Graphic-Novel von Art Spiegelman

02. Juli 2015 - von - Jens  - 

Dieses Buch hat mich platt gemacht. Es erzählt die Geschichte von Wladek und Anja Spiegelman, den Eltern von Arthur, die als polnische Juden einmal komplett den Holocaust erleben mussten und ihn überlebten. Spiegelman erzählt die dramatische Geschichte im Stile mehrerer Interviewsessions mit seinem Vater. Während der Vater den Völkermord anhand seiner einzelnen bzw. eigenen Stationen in Ghettos, Lagern und schließlich Auschwitz und Dachau erzählt, schafft es Spiegelman auch die Folgen für die Überlebenden im Buch zu illustrieren.

Natürlich halte ich mich für einen aufgeklärten und wissenden Menschen. In MAUS erfährt man auch nicht unbedingt Neues. Aber man nimmt eine neue Perspektive ein, die viel eindringlicher ist, als ein Lehrbuch oder eine Dokumentation über den Holocaust. Es ist der dicke Kloß im Hals, der entsteht, wenn man die einzelnen wahnsinnigen Stationen von Wladek und Anja Spiegelman erschließt. Ich verstehe dadurch noch viel mehr, warum so viele jüdische BürgerInnen nicht frühzeitig vor den Nazis geflohen sind. Es war ein schleichender Prozess. Und das macht das Buch so unfassbar gut deutlich. Ich habe gelesen und wusste, welches Unglück auf die Menschen zukommen würde. Klar, denn ich weiß um die Geschichte. Diese unschuldigen Kinder, Frauen, Männer wussten es nicht und konnten es sich nicht vorstellen – natürlich nicht!

Infos zur Graphic Novel:

Paperback, die Illustrationen sind durchgängig in schwarz-weiß. Das Buch ist erschienen im Fischer Taschenbuch Verlag (Frankfurt am Main), kostet 14,95 Euro und umfasst 300 Seiten.

Weiterführende Links zum Buch:

„MetaMaus“ – das Buch über das Comic – spiegel.de >>
Die deutsche Wikipedia-Seite zum Autor Art Spiegelmann >>
Die wichtige Rolle seiner Frau Françoise Mouly in der Comic-Szene – englische Wikipedia-Seite >>

Veggie-Sonntag: Bouletten mit Rosmarin-Kartoffeln und Bohnen

28. Juni 2015 - von - Madame la Storch  - 
Tags:

Was:
kleine Kartoffeln
Rosmarin (frisch oder getrocknet)
Knoblauch
grobes Meersalz
Olivenöl

Bohnen
Muskatnuss

Für die Bouletten:
Kidney-Bohnen (gekocht)
Haferflocken
Pinienkerne
rote Zwiebel
ein Ei (oder Johannisbrotkernmehl für vegane Bouletten)
Salz, Pfeffer, Senf

Sour Cream

Wie:

Kartoffeln putzen und ungeschält zusammen mit zwei ganzen Knoblauchzehen in eine Auflaufform geben. Olivenöl, Meersalz und Rosmarin dazugeben und im Ofen backen, bis die Kartoffeln weich sind und ihre Schale schön gebräunt.

Für die Bouletten die Kidney-Bohnen mit der Hand zerdrücken und mit den Haferflocken, den angerösteten, gehackten Pinienkernen, klein gewürfelter roter Zwiebel, einem Ei, Salz, Pfeffer und Senf verkneten. Aus der Masse Bouletten formen und in Olivenöl anbraten. Wer’s lieber vegan statt vegetarisch mag, macht’s wie Attila Hildmann und ersetzt das Ei durch Johannisbrotkernmehl. Das gibt’s im gut sortierten Supermarkt und im Bio-Laden – meist wird es bei den Backzutaten einsortiert.

Die Bohnen kurz blanchieren. Dann abgießen, in Butter anschwenken und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Alles auf einem Teller anrichten, einen Klecks Sour Cream dazu, fertig.

Im Westen nichts Neues – Graphic Novel nach Erich Maria Remarque

25. Juni 2015 - von - Jens  - 

Ich bin ja noch etwas unbeleckt in Bezug auf Comics für Erwachsene bzw. Graphic Novels. Ich habe vor „Im Westen nichts Neues“ erst drei Bücher dieser Art gelesen. Um so mehr bin ich beeindruckt von der Bildgewaltigkeit dieser Adaption. Gaby von Borstel hat Remarques Textvorlage bearbeitet und Peter Eickmeyer mit diesem Buch seine erste Graphic Novel illustriert. Für mich persönlich ist es ein gelungenes Werk. Allerdings muss ich hinzufügen, dass ich das Original bisher nicht gelesen habe. Mit dem Eindruck dieses Buches werde ich es sicherlich bei Gelegenheit nachholen.

Im Unterschied zu den bisher von mir gelesenen Graphic Novels, hat Eickmeyer tatsächlich gemalt – offenbar mit Öl und Tinte. Es sind fesselnde Eindrücke eines barbarischen ersten Weltkriegs an der Westfront entstanden. Remarque schildert in seinem Text die Kriegserlebnisse des deutschen Soldaten Paul Bäumer in starken Worten. Eickmeyer greift sie auf und projiziert sie mal in schemenhaften Übersichten, mal in sehr detaillierten Einzelbildern.

Insgesamt kommt das Hardcover wenig comic-haft daher. Bilder und Texte werden nicht in klassischen Panels erzählt. Der Text ist im Wesentlichen jeweils als Block in Bilder eingebunden. Einzelne Szenen werden mit einem Panel oder einem kurzen Strip illustriert.

Aufgrund des historischen Bezugs und der Adaption finden sich am Schluss des Buches noch Informationen zur Geschichte des Originaltextes und zu Erich Maria Remarque. Unter Umständen hilft es, wenn man diesen Teil vorab liest, um so das Comic mit einem etwas bewanderteren Blick zu lesen.

Fazit: Die Form folgt dem Text und der Funktion. Für mich ein recht großartiges Werk.

Infos zur Graphic Novel:

Das Buch ist hochwertig gearbeitet und schwer. Die Illustrationen sind durchgängig farbig.
Es ist erschienen im Splitter-Verlag (Bielefeld) am 1. Juni 2014. Das Hardcover kostet 22,80 Euro und hat 176 Seiten.

Weiterführende Links zum Buch:

Buch des Monats der NDR-Kulturredaktionen >>
Hintergründe zur Entstehung des Buches auf welt.de >>
Der Blog zum Buch von Peter Eickmeyer >>

Kinderland – Das Comic über eine DDR-Kindheit von Mawil

23. Juni 2015 - von - Jens  - 

  
Pioniere, chinesisch Tischtennis spielen und rübermachen – das sind die wirklich wichtigen Themen von Mirco Watzke 1989 in Ostberlin. Der Comic-Artist Mawil scheint mir hier komplett die letzten Tage seiner Ostberliner Kindheit aufs Papier gebracht zu haben. Und ich liebe diese Geschichte, denn sie katapultiert mich zurück genau in diese Zeit.
Mawil lässt Mirco quer durch den wichtigen Kinderkosmos stapfen: Busfahren, Schule, Schulhof, doofe Große, Wolf- und Hase-Telespiel und Klassenfahrt. Ganz nebenbei kommen noch so Themen hinzu, wie Kirche – ein eher seltenes Thema in meiner DDR-Kindheit. Und natürlich Eltern und Pionierleiterinnen. Hach. Ich kann gar nicht genug schwärmen und habe mich neulich in der Teilöffentlichkeit Facebook sogar zu folgender Aufforderung hinreißen lassen: FilmermacherInnen sollten sich dringend die Filmrechte an „Kinderland“ sichern und den besten Kinderfilm über die Kindheit in der DDR daraus machen.

Ich habe für mich in diesem Buch unzählige Kleinigkeiten wiederentdeckt, die 26 Jahre nach der Wende in meinen Erinnerungen längst verschütt gegangen waren. Das dämliche Honecker-Bild an der Wand fast jeden Klassenzimmers. Die Schlenkibusse. Oder auch die chinesische Softkelle, die nur echt war mit dem Ruf „Einschmatz!“ Ich selbst hatte meine supercoole Tischtenniskelle damals mit polnischen Pionieren im Ferienlager im Erzgebirge getauscht – gegen sehr viel Ostgeld!

  
Ich habe das Buch zu meinem 38. Geburtstag geschenkt bekommen, mit einer ganz ganz tollen Überraschung: Meiner eigenen Comic-Figur, gezeichnet von Mawil. Ich danke dafür ganz herzlich und noch immer den „Großen Köpfen„!

PS: Beste Nebenfigur im Comic ist Angela Werkel!

Infos zum Comic:

Das Comic ist ein sehr dickes Paperback, komplett farbig illustriert. In Deutschland ist es erschienen im Verlag Reprodukt (Berlin) am 1. Mai 2014. Die 296 Seiten kosten 29 Euro und sind jeden Cent wert.

Weiterführende Links zum Buch:

Buchbesprechung von Michael Brake auf zeit.de >>
2-Minuten-43 über Mawil und das Buch bei Arte >>
Webseite des Berliner Comic-Künstlers Mawil >>

Rezept für sojafreies Schokoeis

22. Juni 2015 - von - Jens  - 
Tags:
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Unser kleines Kind hat die wohl dämlichste aller Allergien. Es reagiert auf Haselnüsse und Soja. Das wirklich Schlimme daran? Das kleine Kind darf so viele Lebensmittel nicht essen und wir müssen permanent auf die Zutatenliste achten, denn in zahllosen Lebensmitteln sind Spuren von Haselnüssen und Soja zu finden. Den Aufwand, den wir betreiben müssen, empfinde ich dabei als harmlos. Unser kleines Kind wird um einen Teil des Genusses gebracht, weil es einfach ganz viele Lebensmittel nicht essen kann.

Soja ist dabei für uns eine Art „Seuche“ geworden. Der Emulgator Sojalecithine ist selbst in – gefühlt – jedem zweiten Lebensmittel verarbeitet. Auch in sehr vielen Eissorten.

Um unserem kleinen Kind trotzdem ein feines Schokoeis OHNE Haselnussspuren und Sojalecithine zu servieren, habe ich etwas experimentiert und veröffentliche hier das Rezept mit dem besten Ergebnis (subjektiv gesehen) für sojafreies Eis.

Zutaten für 6 kleine Eis am Stiel:

– 300 ml flüssige Schlagsahne,

– 6 gehäufte Esslöffel Schokomilchpulver,

– 1 Teelöffel flüssiger Honig.

Zubereitung:

Zuerst die sechs Esslöffel Schokomilchpulver (z.B. das Pulver der Handelsmarke „Ja“ ist ohne Sojalecithine) in die flüssige Sahne geben und mit einem Schneebesen ordentlich aber langsam verrühren. Im Anschluss ca. 10 Minuten ruhen lassen und anschließend wieder gut durchrühren. Hintergrund: Das Pulver soll sich wirklich gut in der Flüssigkeit auflösen, denn so entstehen keine Kristalle beim Gefrieren.

Zum Schluss den Teelöffel flüssigen Honigs ebenfalls langsam einrühren, die Flüssigkeit in die Portionsbehälter geben und anschließend ins Kühlfach. Ich habe es am Abend vorbereitet und konnte das Eis am nächsten Vormittag anbieten.

Die Eisförmchen gibt es bei Ikea. Sicherlich kann man auch andere Formen benutzen.

Vorteil dieser einfachen Zubereitung: einfachste Zutaten, wenig Aufwand. Und ein Eis mit weit weniger Zusatzstoffen.

Veggie-Sonntag: Bandnudeln mit Karotten-Thymian-Soße und Schafskäse

21. Juni 2015 - von - Madame la Storch  - 
Tags:

  

Was:

Bandnudeln
Karotten
Knoblauch
Tomatenmark
passierte Tomaten
Gemüsebrühe
Pinienkerne
frischer Thymian
Schafskäse
Olivenöl
Pfeffer, Salz und Zucker

Wie:

Karotten fein würfeln und zusammen mit dem gepressten Knoblauch in Öl anschwitzen. Tomatenmark hinzufügen und kurz rösten. Das Ganze mit Gemüsebrühe und den passierten Tomaten abschlöschen. Kurz köcheln lassen. Thymianblättchen hinzugeben und die Soße mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Bandnudeln bissfest kochen und dann zusammen mit der Soße, dem zerkrümelten Schafskäse und den Pinienkernen auf dem Teller anrichten, mit einem Zweig Thymian dekorieren. Fertig.