Der sporadische Wochenrückblick, KW02-2019

13. Januar 2019 - von - Jens  - 

Fühlte ich mich neulich noch bloggerisch, so sind nun schon fast wieder 14 Tage vergangen, bis es hier zum nächsten Eintrag kommt. „Der sporadische Wochenrückblick“ soll mir helfen, doch etwas dran zu bleiben. Er soll aber auch die Chance auf gelegentliches Scheitern transportieren.

Chronologisch wird so ein Rückblick hier auch nicht, auf Vollständigkeit gibt es schon mal gar keine Garantie. Ich lass es einfach fließen, DU…

Heimathafen Neukölln, Berlin

Getriggert wurde ich überhaupt durch den gestrigen Samstagabend. Ich habe das Jahresfinale des REALSATIRE REPORTER SLAMs besucht. Es machte mich einer der Teilnehmer aufmerksam, Yassin Musharbash. Er hatte einen der lokalen Slams 2018 gewonnen, den in Hamburg. Und so saß ich da gestern Abend nahe dem Fußboden im Heimathafen Neukölln und ließ mich von 7 JournalistInnen und ihren Slambeiträgen unterhalten.
Es war eine schöne Auswahl: mal ernst, mal witzig, was mit Tieren, von Frauen und Männern und dazu nen GinTonic. Organisiert wurde der Abend vom Team Realsatire und musikalisch gab ein gewisser Ukulelenbarde namens Bommi sein Bestes. Kurzum, es war ein Abend, an dem ich wieder mal an den Journalismus glauben konnte. Es geht also deutlich mehr, als der eigene Pessimismus manchmal sehen will. Gewonnen hat übrigens der Christian Helms mit seinem investigativen Wortbeitrag zur Entstehung des Beitrages Ein Anruf bei der deutschen Kartoffel – „Muss wieder mehr Stärke zeigen“. Dieser entstand kurz vor den Enthüllungen rund um Claas Relotius bei SpOn. Relotius war natürlich mehrfach Thema, klar bei einer Horde Medienfuzzies.

Was passierte sonst noch in dieser Woche? Ach ja, Grünen-Chef Robert Habeck hatte die sozialen Medien durchgespielt und anschließend seinen Twitter- und seinen Facebook-Account gelöscht. Putzig ist der Gedanke, dass die Benutzerkonten tatsächlich gelöscht und die Daten bereinigt wurden… Ich habe jedenfalls dazu meine 2 Cents bei medienrot.de hinterlassen und hoffentlich das passende Pressebild dafür ausgesucht. Bei medienrot.de läuft auch einer meiner Podcasts. In dieser Woche veröffentlichten wir dort die Folge mit Rebecca Ahlen zu Medieninnovationen.

Apropos Podcast – in dieser Woche startete auch „Faking Hitler“, in dem der Stern in 10 Folgen noch mal die Geschichte des Medienskandals rund um die falschen Hitler-Tagebücher hat aufbereiten lassen. Produziert wurde die Hörserie im vergangenen Jahr von Isa von Heyl, Malte Herwig, Nilz Bokelberg, Maria Lorenz und Frida Morische. Ich mochte die erste erschienene Folge und gebe hiermit eine Hörempfehlung.

Musikalisch kann ich da gleich noch zwei Hörempfehlungen anschließen. Dank dem Zuckerstueckli von FluxFM wurde ich auf die Sängerin Lizzo aufmerksam. Offenbar bin ich aber mal wieder spät dran. Die Dame hat bereits mehrere feine Tracks veröffentlich. Mit „Juice“ (Super Video!!!) ist eine aktuelle Single am Start, die ich als most funky bezeichnen möchte. Ich hab den Song der Lady direkt in meine Spotify-Playlist strong female voices geschoben. Freue mich über Abos und passende Hinweise.

Erst zu Beginn des Jahres habe ich meine Mixcloud-Playlist gestartet. Unter radiodigitalia veröffentliche ich dort meinen eigenen Audiooutput. Aktuell gibt es zwei meiner DJ-Sets, die ich mit der Software Traktor DJ 2.0 auf einem älteren Macbook mixe. Nach einem Neujahrsmix, kam am letzten Freitag dann der erste Mix von einem Instagram-Livestream dazu. Ich wollte knapp eine Stunde aufzeichnen, der Livestream bei Instagram riss leider nach gut 40 Minuten ab. Das komplette Set konnte ich allerdings sichern und bei Mixcloud online stellen. Ich will zukünftig immer wieder freitags gegen 21.45 Uhr einen Livestream bei Instagram mit einem DJ-Set durchziehen. Warum? Weil es geht und es mir Spaß macht. Musikalisch wird es vorrangig um Housiges gehen. Das ist einfach meine favorisierte Musik, wenn ich die Hüften schwingen und mixen möchte. Der Livestream wird vorher angekündigt und kommt dann live aus meiner Küche – äh dem „Kitchen Club“. Die Idee zu dem Livestream kam mir durch die regelmäßigen Videosessions von Hand. Dahinter steckt der Berliner Drummer Sascha Bachmann, der unter dem Namen eine Art Ambient-Loop-Music mit analoger Hardware veröffentlicht und auch bei Facebook live in Streams vorstellt und bei dem ich am vergangenen Wochenende zur Vorstellung seiner neuen EP vorbeischauen durfte.

Zu guter Letzt habe ich heute den neuen Brief an Journelle verschickt. Damit geht die Produktion der 3. Folge unseres Briefcast-Podcasts in die nächste Runde. Das Thema ist etwas heikel für mich, aber ich hoffe, dass ich gut durchgekommen bin. Demnächst gibt es dann also eine weitere Ausgabe. Infos folgen.

Neujahrsmix

01. Januar 2019 - von - Jens  - 
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Ohne ein wenig Groove sollte das Jahr 2019 nicht starten. Und weil ich am letzten Tag des Jahres 2018 mein Setup wieder zusammengefummelt habe – ein älteres Macbook, die Software Traktor 2.0 (von Native Instruments) und die externe Soundkarte Audio2 (ebenfalls von Native Instruments) – gibt es heute direktamente einen kleinen House-Mix von 50 Minuten für Dich auf die Ohren.

Ich habe ihn direkt bei Mixcloud hochgeladen und dafür bei Beatport vorher sogar neue Tracks geshoppt. Man muss schon sagen: DJing 2.0 ist tatsächlich einfach und schön geworden. Es geht eben mehr um das Kuratieren guter Musik und mit der Software kann man das möglicherweise nicht so 100-prozentige Gehör ausgleichen und bekommt relativ gute Übergänge fertig.

Warum ich alle Firmen und Produkte nenne? Weil ich hier keinen großen Hype um meine DJ-Künste machen möchte. Ich bekomme aber auch kein Geld für Namensnennungen oder Verlinkungen. So ist es nur einfacher für die LeserInnen, die selbst mit dem DJing liebäugeln. Es ist eben kein Hexenwerk mehr und reicht auf jeden Fall für den kleinen House-Gebrauch. ;-)

Meine Musik 2018

30. Dezember 2018 - von - Jens  - 

Es waren die beiden Frauen Franziska Bluhm und Melanie Gollin, die in mir den Drang zum Publizieren einer Art Liste für 2018 triggerten. Franziska Bluhm ist u.a. eine der MacherInnen des Awards „Die Goldenen Blogger“. Sie hat ihren Jahresendzeitfragebogen 2018 auf ihrem Blog veröffentlicht. Melanie Gollin ist Musikredakteurin bei meinem Lieblingsradio FluxFM und hat ihre Topsongs 2018 als kurze – nicht verlinkbare – Instagram-Story veröffentlicht. Franziska kenne ich inzwischen seit einiger Zeit persönlich, Melanie Gollin nicht.

Damit wäre der Einstieg also die Herleitung. Jetzt muss hier aber mal der Content an den Start gebracht werden. Musik ist das Thema. Ja genau!

Ich war in diesem Jahr viel zu selten bei Konzerten. Um genau zu sein: Ich erinnere mich aktuell nur an eins. Vielleicht auch, weil es alles andere massiv überstrahlt hat. Ich habe mir den Wunsch endlich erfüllen können und ein Interpol-Konzert besucht. Besser gesagt: Meine Herzensdame hat es mir ermöglicht. Sie hat mir im Sommer ein Ticket für das Konzert am 25. November 2018 im Berliner Tempodrom geschenkt. Und obwohl sie nicht dabei war, muss ich gestehen: Es war das wohl beste Konzert meines Lebens bisher.

Das Tempodrom fasst nur 3.500 Leute und hatte eine grandiose Akustik bei dem Gig. Der Mensch am Mischpult hat wohl auch beste Arbeit geleistet: klarer, trockener und sehr direkter Sound. Der Lichtmensch war ebenfalls ein Meister vor dem Herrn. Das Licht war vorrangig monochrom gehalten. Von der Bühne gab es mal rotes, blaues, grünes oder weißes Licht. Wenn es mal – selten – einen „Farbmix“ brauchte, dann war es eine der genannten Farben mit Weiß. Die Band Interpol selbst spielte perfekt. Musikalisch war das Programm breit, man präsentierte nicht nur die aktuelle Platte „Marauder“, sondern bot Songs aus dem gesamten Portfolio. Dabei gab es kaum Ansagen. Der Sänger gilt als schüchtern, soll früher gar mit dem Rücken zum Publikum gesungen haben. Das war im Tempodrom nicht mehr nötig. Aber genau das Zurückgenommene des Sängers Paul Banks gab der Band die volle Aufmerksamkeit. Im Halbdunkel spielte man auf der Bühne als eine Gemeinschaft, die dem Publikum feine Musik mit einem Maximum an Melancholie bot. Ich wusste gar nicht, wie großartig so viel Melancholie auf einem Haufen sein kann. Das Konzert hat mich deshalb auch vollkommen euphorisch auf den Heimweg geschickt und ich bin nachhaltig begeistert und kann den Besuch eines Interpol-Konzertes uneingeschränkt ans Herz legen!

[Sollten mir weitere Konzertbesuche einfallen, werde ich hier ein Update einfügen.]

In Sachen neue Songs bzw. neue KünstlerInnen fällt mir der Rückblick etwas einfacher. Dabei unterstützt schon mal Spotify, denn man erhält ungefragt dank Datenauswertung seiner persönliche Hitliste des Jahres. Gleichzeitig sieht man hier auch die Grenze der Daten: Meine Top3 Songs bzw. KünstlerInnen finden sich nicht in der Spotify-Liste wieder. Sie hörte ich vorwiegend über andere Kanäle, wie Youtube oder im Radio.

MEINE TOP3

Hier also schon mal die Top3, die sowohl Song- als auch MusikerInnen-Entdeckungen sind.


First Aid Kit – Ruins: Die Damen von First Aid Kit landeten in meinen Ohren durch das Radio. FluxFM ist ein Berliner Privatradio, das noch immer geiler ist, als 80 Prozent der öffentlich-rechtlichen Radiostationen in Deutschland. Und das soll was heißen. Denn die allerallermeisten Privatradios sind noch deutlich schlechter. Die Band stammt aus Schweden und läuft unter den Genres Folk, Indie Folk, Americana, Country Folk. Ich mag Singer- Songwriter-Musik sehr, wenn sie weit weg vom Betroffenheitssongwettbewerb zelebriert wird.


LP – Girls Go Wild: Laura A. Pergolizzi alias LP schrieb schon Hits für Rihanna und Christina Aguilera. Um so spannender ist ihr persönlicher Ansatz, wenn sie als LP ihre Musik veröffentlicht. Es ist erwachsener Pop auf die Spitze produziert, ohne irgendwie Kompromisse zu machen. Ihre Stimme ist prägnant, „Girls Go Wild“ ist einfach ein Hit. Die komplette Platte „Heart to Mouth“ ist großartig.


Wargirl – Poison: Psychedelisch mit Falsett-Gesangseinlagen – so würde ich den Song „Poison“ beschreiben. Stampfender Beat, melodische Flächen plus eben Gesang. Auch hier begeistert mich der konkrete Ansatz ohne Rücksicht auf irgendjemand. Die gesamte Platte „Wargirl“ bleibt dabei in einem Retrostyle, der irgendwie zurück in die 60er und 70er verweist. Aber das ist okay. Man hat eventuell die guten Platten der Bee Gees gehört und auch Blondie. Beides kann nicht falsch sein.

Darüber hinaus habe ich in diesem Jahr erst wirklich die Pianisten Chilly Gonzales und Malakoff Kowalski für mich entdeckt. Da ist dann ein Streaming-Dienst schon ein Segen, weil man so unkompliziert in Alben reinhören kann.

Apropos Alben: Ich merkte auch 2018 wieder, wie ich noch immer komplette Alben höre. Da bin ich offenbar altmodisch, ich will schon wissen, in welchem Kontext die einzelnen Singles stehen.

Gefreut habe ich mich über das neue Album „Merrie Land“ von The Good, The Bad & The Queen. Das ging mir mit Chefket und seinem Album „Alles Liebe“ so. „High as Hope“ von Florence + The Machine war auch ein Gewinn.

[Sollten mir weitere KünstlerInnen und Songs einfallen, werde ich hier ein Update einfügen.]

Mit 42 Jahren bin ich nicht mehr so fit, was die heißesten und frischesten Neuerscheinungen angeht. Mit FluxFM habe ich vor Jahren jedoch meinen Sender gefunden, der mir einen für mich passenden Überblick gibt und dabei auch recht breit aufgestellt ist. Großartig finde ich an dieser Stelle die Entwicklung der Sendermarke, die um musikaffine Podcasts und eine Streaming-App mit zahlreichen Nischenangeboten erweitert wird.

MEIN RADIO

Was dabei wirklich spannend für mich ist – FluxFM hat bei mir radioeins den Rang abgelaufen. radioeins gehört zum öffentlich-rechtlichen RBB. Ich bin Radiojunkie und habe im Durchschnitt über die Woche vier verschiedene Radiosender sehr konkret gehört wegen einzelner Programmpunkte. Dabei war radioeins mein Stammsender. Doch leider wurde der gesamte Habitus des Senders immer älter und konservativer. Insbesondere im wunderbar hohen Wortanteil kamen jüngere Stimmen und Themen gar nicht mehr zur Geltung. Mit 42 fühlte ich mich nicht mehr aufgehoben – bei einem Sender, den ich seit seiner Gründung 1997 sehr gern und intensiv gehört habe. Gleichzeitig muss man aber sagen: radioeins ist noch immer ein feiner Sender, nur eben doch älter als ich mich fühle.

10 Geschäftsideen, die dich 2019 reich machen

29. Dezember 2018 - von - Jens  - 

Das Internet ist 2018 noch immer ein Neuland – zumindest für einige Menschen. Für mich ist das Internet immer wieder Inspirationsquelle. Da ist die BILD-Zeitung, die mich immer wieder dazu inspiriert, ihre Startseite nicht mehr zu besuchen. Da ist DonAlfons, der mich immer wieder traurig macht mit seiner Häme. Und da sind die vielen tollen Menschen, die einem mit grandiosen Geschäftsideen das Geldverdienen leichter machen wollen.

Als kleines nachträgliches Weihnachtsgeschenk möchte auch ich dich als LeserIn inspirieren. Ich mache es mir dabei so einfach wie JournalistInnen auf Twitter und hau hier eine Liste raus mit Tweets voller einfacher und hervorragender Geschäftsideen.

Ich als Internetexperte habe die Liste kuratiert und bei einem Weihnachtspunsch mit Schuss die Machbarkeit jeder einzelnen Idee geprüft.

Jetzt steht also einer großen UnternehmerInnen-Karriere nichts mehr im Weg. Werde auch du EntrepreneurIn, schreibe dir endlich „Founder“ auf deine nächste Visitenkarte und punkte mit absoluter Exzellenz bei der „Die Hölle der Löwen“.

Und schon geht es los:

1. E-Commerce in der hochspannenden Pseudowissenschaftsnische: Geschäftsidee fürs neue Jahr: Online-Shop für Meteoritenhelme und Aluhüte. (@kainoeske)

2. Wenn es mit der Karriere als Fashion-Influencer bisher nicht so klappte: Ich würde ein t-Shirt Sommelier für den #35C3 vorschlagen als Geschäftsidee. Hier haben wir ein gut abgelagertes Camp Shirt aus den 90ern oder doch eher der 1995er hoodie ? (@SvenUckermann)

3. Eher was Therapeutisches vielleicht? Geschäftsidee: Puzzle von einem typischen Bielefelder Himmel (@bateman)

4. Für Technikfreaks mit Retrotatsch: Geschäftsidee: Altmodische Staubsauger instandsetzen und wieder verkaufen. Marke Dinosaugier. (@schwarzbaerin)

5. Für das schnelle Geld zwischendurch: Für die guten Vorsätze 2019 -Geschäftsidee: 1 Tages Kurs im Fitness-Studio mit 12 Fotos an den Geräten in 12 verschiedenen Outfits. So kann man immerhin die ersten 12 Wochen mit „ich mache nun Sport“ Fotos überbrücken… (@Jens1979)

6. Systemgastronomie: Geschäftsidee: Reste vom Weihnachtsessen (z.b. Karnickel, Rotkraut, Klöße) in Fladenbrot wie ein Döner. Feiertagsessen to go. (@piefke_96)

7. Der Cannabis-Markt soll ja das nächste große Ding werden: Ich habe für 2019 eine Geschäftsidee. Ich werde die Köttel meiner Meerschweinchen, zu handlichem 1,5g Hasch formen und für nen 10er verticken. Ich trage dann auch so eine fancy Bauchtasche. (@gaumen_freude)

8. Das zeitlich begrenzte Angebot – künstliche Verknappung: Geschäftsidee: Die eigenen Eltern zu Heilig Abend als Heinz-Becker-hautnah-Erlebnis anbieten. (@Micha_am_Main)

9. Für alle angehenden SchmuckdesignerInnen: Geschäftsidee: Amulette, die vor Aberglauben schützen. (@mikenolte_de)

10. Oder eher was musikalisches? Neue Geschäftsidee: Premium-Warteschleifenmusik gegen Aufpreis. Tschö mit ö ihr loser, ich werde jetzt reich! (@FidelZastro)

Ich wünsche dir maximale Erfolge und freue mich, wenn ich dich mit meiner sorgfältig aufbereiteten Liste inspirieren konnte.

#Briefcast

27. Dezember 2018 - von - Jens  - 

Wenn Zwei sich schreiben, dann freuen sich hoffentlich Dritte!

Die feministische Freiwasserschwimmerin und Hamburgerin Journelle und ich – der Ostberliner Medienfuzzi Stoewhase – schreiben sich Briefe und lesen sie den ZuhörerInnen vor. Das nennt sich dann Podcast, wenn man die daraus entstehenden Audiodateien per RSS-Feed abonnieren kann.

Journelle und ich sind im gleichen Jahr geboren. Damals gab es noch die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik. Während Journelle eher westdeutsch und ländlich aufwuchs, verbrachte ich meine Kindheit in Ostberlin.

In unserer ersten Folge geben wir einen Einblick in die jeweilige Kindheit in den Grenzregionen zweier Systeme. Und als wäre es geplant, werfen wir auch noch einen Blick über den großen Teich. Denn wie es der Zufall so wollte, waren wir sogar zur gleichen Zeit in den USA.

In der zweiten Folge des Briefcasts nehmen wir dich mit in unsere Neunziger und berichten darüber, was uns damals geprägt hat und bis heute nachklingt. Zwei sehr unterschiedliche Lebensläufe, die sich in zwei Briefen begegnen.

Ich wünsche Dir spannende 30 bis 35 Minuten und freue mich über dein Feedback. Schreib uns gern auf Twitter mit #Briefcast an @journelle oder @stoewhase. Eine positive Bewertung bei iTunes, Spotify oder dem Podcastportal deines Vertrauens wäre natürlich ein Träumchen.

Vielen Dank fürs Zuhören – Journelle & Stoewhase

tl;dr – ein Thema, zwei Briefe und am Ende ist es ein Podcast

Hier kannst du entspannt zuhören & abonnieren:

Briefcast bei spotify.com >>
Briefcast bei itunes >>
Briefcast per RSS >>

Achtung, Satire!

28. April 2017 - von - Nic  - 


Kleines 360 Grad Entspannngsvideo. Nicht rezeptpflichtig. Empfohlene Einnahme bei Überfremdungsfällen 3x täglich. Bei extremem Stress kann parallel dazu auch in eine Papiertüte geatmet werden. Es wird zu mehrmaligem Konsum geraten, um sowohl die Erklärungen als auch die vielen liebevoll gestalteten Wohnungsdetails geniessen zu können. Bei Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte an das Bohemian Browser Ballett .

Gehirnjogging

24. April 2017 - von - Nic  - 

French Electro meets Pharrell Williams. Eigentlich eine simple Videoidee mittels Splitscreen aus zwei Bildern ein neues zu erzeugen. Funktioniert jedoch bestens und ist damit wieder leicht genial, da das ganze Gehirntäuschungen am laufenden Band beim Konsumenten produziert. Irgendwann zappeln dann auch die Füsse und es wippt der Kopp. Schönes Ding.[youtube]https://youtu.be/rAJXg-Ubv3Y[/youtube]

Fraktus in der ARD-Mediathek

08. März 2017 - von - Jens  - 

Ich war damals nicht im Kino. Aber jetzt schau ich gerade den Fraktus-Film im Bett liegend.

ARD-Mediathek >>

Iggy Metallica Pop

07. März 2017 - von - Jens  - 

Bei einem Metallica-Gig in Mexico City machte ein gewisser Iggy Pop seine Aufwartung und trällerte mal eben ganz fein in die Runde.

Bei Arte für lau: Searching for Sugar Man

07. März 2017 - von - Jens  - 


In der Mediathek von Arte gibt es gerade den wunderbaren Film „Searching for Sugar Man“ für lau. Nur mal so als kleiner Kulturbeitrag zum Feierabend. Und bitte >>