Apple Zahlen Q4/2011 – Umsatz +73%

25. Januar 2012 - 
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Ähem. Räusper. Diese Zahlen sind irgendwie langsam von einem anderen Planeten. Apple hat im Weihnachtsquartal 2011 über 37 Mio. Iphones und 17 Mio. Ipads verkauft! Der Umsatz lag bei mehr als 46 Mrd. U$ und der Gewinn bei mehr als 13 Mrd. U$.

Mehr Infos auf ftd.de

iBooks 2.0 kaum gestartet, schon umstritten.

23. Januar 2012 - 

Faszinierend, was Apple da wieder vorgestellt hat. Mit iBooks 2.0 soll man nun selbst Bücher bei Apple publizieren können. Der Journalist Richard Gutjahr hat es direkt getestet. Sein Testprodukt kann man wegen Apples schräger Steuerphilosophie noch nicht im iBook-Store erstehen, sondern nur auf Gutjahrs Seite testen. AutorInnen benötigen nämlich eine amerikanische Steuer-ID etc. Darauf wies kürzlich schon Johnny Haeusler bei seinem Experiment hin.

Der wirkliche Spaß scheint aber noch etwas tiefer in Apples Autorenvereinbarung zu liegen. Zitat spiegel.de “Mittels einer Passage in den Linzenzbestimmungen sichert Apple sich ein exklusives Vertriebsrecht für mit iBooks Author entworfenen Digitalbücher.” Den gesamten Artikel gibt es nach dem Klick >>

Samsungs Produktportfolio auf der CES 2012

18. Januar 2012 - 

Samsung hat auf der CES sein aktuelles Produktportfolio vorgestellt. Ich bin zwar nicht von der Präsentationstechnik überzeugt, da bin ich dann doch eher Apple-verwöhnt. Aber ich habe das Gefühl, dass Samsung ein immer ernstzunehmenderererer Apple-Gegenspieler ist bzw. wird. In Sachen TV-Sets macht denen so schnell keiner etwas vor. Die Tablets und Smartphones sind, meines Erachtens, die einzigen am Markt, die eine solide Alternative zu iPhone und iPad darstellen. Auch wenn sie mit Android laufen, wozu ich im Moment noch eine gespaltene Meinung habe. Auch das Thema Connectivity gehen die japanischen* koreanischen Technikfreunde (gefühlt) ordentlich an. Ich bin ja froh, wenn Apple Konkurrenz bekommt, denn das ist für sie hoffentlich der motivierende Tritt in den Hintern.

Hier noch gute 12 Minuten Produktpräse direktamente von der CES.

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*Danke an @frolleinb

Der deutsche E-Reading-Markt bewegt sich

3. Januar 2012 - 

Während E-Books/E-Magazine in den USA bereits ein fester Bestandteil des Medienmarktes sind, allein fünf Amazon-Kindle-Modelle sprechen für sich, scheint der Zug des digitalen Lesens in Deutschland gerade erst Fahrt aufzunehmen. Die Zeichen stehen gut – auf der Produzenten- als auch auf der Konsumentenseite.

Die Telekom hat in 2011 den E-Kiosk pageplace.de eröffnet. Die großen Buch- und Presseverlage sind bereits an Board, auch wenn das Angebot in allen drei Bereichen Tageszeitung, Magazin und Buch ausbaubar ist.
Ebenfalls in 2011 erblickte der E-Kiosk pubbles.de das Licht von Digitalien. Hinter der Gründung stehen der DPV (Deutscher Pressevertrieb) und Bertelsmanns Direct Group. Inzwischen hat die Weltbild-Gruppe 50% der Unternehmensanteile übernommen.
Der dritte, auch älteste E-Kiosk ist pressekatalog.de. Die Firma dahinter ist die LeserAuskunft GmbH. Das Unternehmen hatte sich bisher sehr in Richtung Businesskunden orientiert – wodurch die große Zahl an E-Abos im (Fach)Zeitschriftenbereich erklärt werden können. Pressekatalog.de bietet bisher noch keine E-Books an, dafür native E-Magazine und E-Papers.

Der eigentliche Ruck muss aber bei den Lesegeräten stattfinden. Hier hat das Weihnachtsgeschäft wohl gute Zeichen gesetzt. Sowohl Weltbild (einer der größten E-Bookhändler in D) und Amazon Deutschland sollen, nach eigenen Angaben, einen überdurchschnittlichen Zuwachs an Downloads und Kunden verzeichnet haben. Beide Anbeiter wollen auch vor Weihnachten E-Reader im bis zu sechsstelligen Bereich verkauft haben.

Weitere Anbieter von E-Readern bzw. Lesesoftware und Leseinhalten sind natürlich auch noch am Markt. So gibt es die iBooks-App für Apples iOS-Geräte, den Kobo-E-Reader oder die Apps für Apple- und Androidgeräte von txtr.com und textunes.de. Wobei letztere ganz klar auf die Verbreitung von Leseapps auf Smartphones und Tablets setzen. Zahlen liegen mir im Moment dazu nicht vor. Allerdings gibt es ein interessantes Experiment von Johnny Haeusler, dem Autor des Blogs spreeblick.com. Daraus geht hervor, das bereits eine niedrige dreistellige Zahl ausreicht, um in den iBook-Charts von Apple im Top-Ten-Bereich zu landen. Bei Amazon muss man dafür schon knapp die 1.000 Downloads knacken, um vorne dabei zu sein.

Fazit: Weltbild (im Besitz der katholischen Kirche) und Amazon sind wohl die Player, die im Moment das Thema E-Reading in Deutschland auf Konsumentenseite vorantreiben können. Hier werden E-Reader und Leseinhalte aus einer Hand geboten – vor allem Bücher. Sie haben die Marktdurchdringung und die Kundendatensätze um anzusetzen. Zeitungen und Zeitschriften spielen bisher noch keine große Rolle. Durch den Einstieg von Weltbild bei Pubbles will der Händler offenbar sein Portfolio in diesem Segment stärken. Amazon wird hier sicherlich mit eigenen Möglichkeiten reagieren. iBooks, textr und textunes spielen im Moment wohl eine untergeordnete Rolle, obwohl sie auf einer großen Anzahl von Geräten installiert bzw. sogar vorinstalliert sind. Hier werde ich mich mal auf die Suche nach Zahlen begeben und ggf. hier veröffentlichen.

Weiterführende aktuelle Links zum Thema E-Reading:

Weltbild als einer der Vorreiter der E-Book-Evolution in Deutschland. Hier ein paar aktuelle Fakten:

http://www.weltbild.com/presse/pressemitteilung/Weltbild-Am-ersten-Weihnachtstag-Durchbruch-des-e-Books/504/

Eine kurze Zusammenfassung der aktuellen E-Book-Entwicklung aus Sicht der deutschen Buchbranche gibt es auch:

http://www.buchreport.de/nachrichten/handel/handel_nachricht/datum/2011/12/27/die-dynamik-des-e-marktes.htm

Eine spannende Zahl gibt es auch in Bezug auf Kindle und ähnliche Reader. Für 2011 will der Display-Lieferant E-Ink am Jahresende international zwischen 25 und 30 Mio. Displays ausgeliefert haben:

http://www.channelpartner.de/channelcenter/displays_beamer/2573435/

Die Plattformbetreiber Amazon, Apple und Kobo befeuern die Begehrlichkeiten von Tablets und E-Readern weiter mit ihren (inzwischen) alljährlichen Gratisaktionen:

http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/27/gratis-downloads-amazon-apple-und-kobo-spendieren-mp3s-tv-serien-und-e-books/

Ein ganzes E-Book-Dossier aus Sicht der deutschen Buchbranche:

http://www.buchreport.de/analysen/amazonkindle.htm

Weltbild und Hugendubel steigen bei Pubbles ein:

http://www.wuv.de/nachrichten/digital/weltbild_und_hugendubel_steigen_bei_pubbles_ein

Zahlen aus dem Weihnachtsgeschäft 2011 von Weltbild und Amazon:

http://www.wuv.de/nachrichten/digital/ebook_weihnachtsgeschaeft_weltbild_und_amazon_ziehen_bilanz

Zahlen zum E-Book-Experiment von Johnny Haeusler von spreeblick.com:

http://www.spreeblick.com/2011/12/20/i-live-by-the-river-jetzt-auch-im-ibook-store/

Samsung vs. Apple – ich entspann mich mal

31. Oktober 2011 - 

Es ist ein Trauerspiel! Die Damen und Herren Android-Fans jaulen vor Freude, wie die Wölfe kurz vor dem großen Fressen: Samsung hat Apple in den Smartphone-Verkäufen überholt. Was für eine News?!

Ganz ehrlich? Eine, die absehbar war – wenn man mich gefragt hätte, was man natürlich nicht tat. Wer bin ich denn auch? Der kleine Nerd, der hier in sein halbverwaistes Blöglein hineintippert …

(weiterlesen …)

Steve Jobs macht uns große *PEEEEEEP*!

27. Oktober 2010 - 

Wenn wir Apple-User Männer so oft so viele Superlative sagen hören, dann bekommen auf jeden Fall größere *PEEEEP*!

Das folgende Video zeigt der erlauchten Leserschaft die Zusammenfassung der 90-minütigen Back-To-Mac-Keynote in 104 Sekunden! Amazing!

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Via techcrunch.com >>

Lecker iPhone-Musik für Viralspot

18. Oktober 2010 - 
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Großer Spaß: Schöne Indie-Musik und NATÜRLICH kein gepushter Viralspot der Band Atomic Tom. Irgendwie kann ich das nicht glauben. Es gibt inzwischen sehr gute internationale Agenturen, die genau solche Videos konzipieren, umsetzen und den Traffic dafür aufbauen und auch im Namen und auf Rechnung des Kunden bezahlen ;-).

Wer weiß … vielleicht ist es auch einfach Glück der Jungs!

Yeah! Speedball 2 und weitere Bitmap Brothers Games kommen für Touchscreen-Devices!

13. Oktober 2010 - 
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Olé! Vor gut einem Jahr, das iPad war noch Quark in unseren Schaufenstern, schrub ich ins Internet rein, dass ich gerne ein paar Retrogames für mein iPhone hätte. Heute lese ich bei toucharcade.com von der Rückkehr der Bitmap Brothers Games, wie Speedball 2!

Dieter Rams (Braun Designer) im Interview

25. August 2010 - 

Das Video ging schon durch so einige Blogs. Macht aber nix. Felix wollte es, völlig zu recht, auch bei uns sehen. Er hatte keine Zeit es selbst zu posten. Deshalb mach ich das. Dieter Rams’ Designs und Ideen gelten als wegweisend und werden immer wieder auch mit den neuen Produkten von Apple in Verbindung gebracht.

Der Gestalten-Verlag hat ein Buch mit dem Titel “Less and More” (Buch-Link) zur Arbeit von Dieter Rams veröffentlicht. Das Buch ist nicht ganz günstig. Offenbar als Marketingmaßnahme ist dazu das Interview entstanden. Ich unterstelle mal dem Gestalten-Verlag ganz frech, dass sie das Interview mit Ansatz der viralen Verbreitung veröffentlicht haben. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde – guter Content (Video) empfiehlt guten Content (Buch).

Kurz vor der Gamescom – Google, Android, ngmoco, PSP-Phone vs. Apple iPhone, iPad, iPod und iOS4 Game Center

15. August 2010 - 

Es rumbelt weiter in der Gameswelt. Das Mobile (Online-)Gaming wird wohl das nächste große Ding sein. Und nachdem Apple mit dem iPhone, iPod touch und dem iPad den beiden anderen Playern Nintendo und Sony gefährlich werden dürfte, köchelt mal wieder das Gerücht um ein PSP-Telefon aus dem Hause SonyEricsson hoch. Angeblich soll es mit Googles Android 3.0 als Betriebssystem um die Ecke kommen. Dabei soll der Android-Market eine besondere Rolle beim Vertrieb von Games für die Playstation Portable spielen. (via geemag.de)

Damit dürfte sich der Zusammenhang zwischen dem Investment von Google Ventures bei dem iPhone Publisher & Developer ngmoco und Android als Gamesplattform noch etwas besser verstehen lassen. Google investiert akut in das Thema Gaming: Zynga, ngmoco und ganz aktuell auch in den Onlinegames-Bezahldienstleister Jambool. Zwei Schwerpunkte sind zu erkennen: Social Gaming und Mobile (Online-)Gaming. Während Social Gaming inzwischen schon eine Art “Stammgeschäft” in der Gamesindustrie sein dürfte, ist der Bereich Mobile Gaming sicherlich noch ausbaufähig.

Bisher haben beim mobilen daddeln Nintendo und Apple das Sagen. Nintendo hat dabei den Nachteil, nicht wirklich vernetztes Spielen für den erfolgreichen Nintendo DS anbieten zu können. Bei Apple sieht das anders aus: Als Produzent von Hardware und Betreiber der Vertriebsplattform (iTunes Appstore) für Downloadsoftware hat sich Apple eine gute Ausgangspostiion geschaffen. Für mindestens einen großen Player dürfte da aber noch Platz im Mobile Games Markt sein: Google könnte seine Strategie von Android als Plattform fortsetzen und anstatt sich um die Hardware zu kümmern, eher die Software im Auge behalten – und das weltweite Vernetzen. Dabei könnte Google einen ersten Vorteil gegenüber Apple haben. Mit dem “Game Center” in iOS4 legt Apple zwar die Grundlage für eine weltweit vernetzt agierende Spielergemeinde. Aber Apple hat kein Geld aus der Portokasse genommen (wie sonst üblich) und bestehende iPhone-Gamenetzwerke gekauft, wie ngmocos Plus+ oder OpenFeint. Google hingegen schon.

Google dürfte nun, neben den ngmoco-Games, auch Zugriff auf das schon bestehende riesige Games-Netzwerk (Plus+) des iPhone-Publishers bekommen. Apple hat zwar die iTunes-Kunden, damit steht aber nicht fest, dass ihr Game Center wirklich ein Erfolg wird. Googles Android Games sind auch nicht automatisch zum Erfolg verdammt, aber wenn man es schafft die Google-Plattform mit den Gamern von ngmoco zu verknüpfen, dann sind zumindest ab Start der wirklich guten und vernetzten Android-Games schon jede Menge Spielegegner mit iPhones für die ersten Android-Gamer am Start.

Doch wie kriege ich jetzt wieder die Brücke zum PSP-Handy von SonyEricsson? Ganz einfach: Google hat mit dem eigenen Telefon Nexus One nicht den erwünschten Erfolg einstellen können. Das Gerät wird im Moment Stück für Stück aus dem Markt genommen. Das hauseigene Betriebssystem Google Android geht dagegen wie geschnitten Brot auf Geräten von Drittherstellern über die Ladentheke. Es macht also für den Softwarekonzern Google Sinn, Hardware von anderen Spezialisten herstellen und vertreiben zu lassen und stattdessen externe Spieleplattformen, wie ein PSP-Telefon u.a. auf Android-Basis zu unterstützen und dabei auch noch in den Bereich Mobile und Social Gaming zu investieren. Dabei dürfte eines klar sein: Mobile Online-Gaming fristet im Moment noch ein Nischendasein, doch mit dem verlockenden und vernetzten Angebot von Social Gaming könnte dem Segment der Durchbruch auf mobilen Geräten gelingen.