Die Bibel als Browser-MMORPG!

27. August 2010 - 
Die Bibel Online Browser Game

Das klingt nach einer schlauen Idee!

Die Bibel wird es als Multiplayer-Browsergame geben! Die Beta-Phase läuft in Kürze an. Ein Bibelgame ist, meiner Meinung nach, eine schlaue Nummer.

Browsergames sind ja gerade der letzte Schrei in der strauchelnden Gamesindustrie. Zu diesem Schluss kann man jedenfalls kommen, wenn man noch mal an die dicken Übernahmen bzw. Investments von EA/ Playfish, Disney/ Playdom und Google/ Zynga denkt.

Ein weiterer Trend ist direkt innerhalb der Browsergames Industrie auszumachen. Allen voran rennt Bigpoint, die seit 2008 zu NBC Universal gehören und gleich zwei große Browsergames zu erfolgreichen Film-bzw.-TV-Lizenzen angekündigt haben.

So erwarten die Gamer spätestens Ende 2010/ Anfang 2011 Spiele zu “Die Mumie” als auch “Kampfstern Galactica“.

Da ist es naheliegend, dass auch weitere Lizenzthemen als Browsergame ausgewertet werden. Microsoft macht es gleich selbst und bringt die erfolgreiche Spielereiche “Age of Empires” online. Ubisoft/ BlueByte hatten kurz vor Microsoft auch schon die Onlineversion der Siedler-Reihe angekündigt.

Da macht es also auch Sinn, die Bibel als Spiel umzusetzen. Das Buch ist weltbekannt, die unterschiedlichsten Verfilmungen dudeln jedes Jahr zu den christlichen Feiertagen durch die TV-Kanäle. Die Bibel ist also eigentlich eines der besten Lizenzthemen, wenn man nach dem Bekanntheitsgrad geht. Der besondere Vorteil für die Macher von “Die Bibel Online”? Sie müssen sicherlich keine Lizenz zahlen! Die Bibel ist schon überaus lange gemeinfrei! Der Nachteil? Die Konkurrenz könnte das Thema ebenfalls aufgreifen und ebenfalls ein weiteres Bibel-Produkt auf den Markt werfen. Es bleibt also spannend.

thebible-online.com >>

Rettet die Pferde, spielt Drahteselpolo!

16. August 2010 - 

Leider (noch) relativ unbemerkt fand am Wochenende in Berlin die Weltmeisterschaft im Fahrradpolo statt. Die eigentlich schon etwas ältere Sportart Polo ist seit ein paar Jahren ihr verstaubtes Image los und wurde so richtig durchurbanisiert. Bike Polo ist nicht nur trendy und total umweltfreundlich, sondern hat das Potenzial, sich als ernsthafte Sportart zu etablieren. Die Regeln sind recht einfach und variieren von Stadt zu Stadt. Gespielt wird draußen auf einem Hartplatz. Zwei Mannschaften mit je 3 Spielern auf Fahrrädern versuchen mit einem Schläger einen Streethockeyball im gegnerischen Tor zu versenken. Wer zuerst 5 Tore erzielt, hat gewonnen. Das Team sollte einen möglichst ausgefallenen Namen haben, am besten mit Bezug zum Fahrradpolo. Polocalypse Now, Machine Politics, Poloholics oder Zombies oder sowas. Die Spieler dürfen während des Spiels nicht mit dem Fuß auf die Erde kommen. Alles klar?

Auch MacGyverfans kommen auf ihre Kosten. Inzwischen kann man fertige Schläger kaufen, aber wer will das? Mit etwas Handwerkergeschick ist so ein Schläger schnell gebastelt, die meisten benutzen dazu ausrangierte Skistöcke oder Metallrohre, zerfräsen ein Kunststoffrohr für das Schlägerende, Schraube durch, umwickeln das Ganze mit Lenkertape am Griff und schon gehts los. (Bei dem orangenen Biberbaumarkt gibt es die beliebten PE-Kunststoffröhren übrigens nicht.) Kunststoffwerbeplakate werden auch gern als Rad-/Speichenschutz verbastelt und aus ollen Fahrradketten kann man noch prima Schlüsselanhänger als Souvenir basteln.

Allerdings braucht es zum Spielen dann doch etwas Übung, bis es richtig schnell und auch cool aussieht. Abgesehen davon ist Bike Polo nichts für Zimperliesen! Die 64 Mannschaften haben sich trotz Regen nicht vom Spielen abhalten lassen und sich ordentlich in Zeug gelegt. Verdient gewonnen hat am Ende der Milwaukee Bike Polo Club/Beaver Boys.

Selbst Bock, mal bei so einem Spielchen zuzusehen oder in Berlin den Schläger zu schwingen? Dann hier klicken.

Anleitung zum Schlägerbasteln.

Geschmack an etwas anderen Sportarten gefunden? Wie wärs mit Synchroneislaufen oder Schachboxen?

Kurz vor der Gamescom – Google, Android, ngmoco, PSP-Phone vs. Apple iPhone, iPad, iPod und iOS4 Game Center

15. August 2010 - 

Es rumbelt weiter in der Gameswelt. Das Mobile (Online-)Gaming wird wohl das nächste große Ding sein. Und nachdem Apple mit dem iPhone, iPod touch und dem iPad den beiden anderen Playern Nintendo und Sony gefährlich werden dürfte, köchelt mal wieder das Gerücht um ein PSP-Telefon aus dem Hause SonyEricsson hoch. Angeblich soll es mit Googles Android 3.0 als Betriebssystem um die Ecke kommen. Dabei soll der Android-Market eine besondere Rolle beim Vertrieb von Games für die Playstation Portable spielen. (via geemag.de)

Damit dürfte sich der Zusammenhang zwischen dem Investment von Google Ventures bei dem iPhone Publisher & Developer ngmoco und Android als Gamesplattform noch etwas besser verstehen lassen. Google investiert akut in das Thema Gaming: Zynga, ngmoco und ganz aktuell auch in den Onlinegames-Bezahldienstleister Jambool. Zwei Schwerpunkte sind zu erkennen: Social Gaming und Mobile (Online-)Gaming. Während Social Gaming inzwischen schon eine Art “Stammgeschäft” in der Gamesindustrie sein dürfte, ist der Bereich Mobile Gaming sicherlich noch ausbaufähig.

Bisher haben beim mobilen daddeln Nintendo und Apple das Sagen. Nintendo hat dabei den Nachteil, nicht wirklich vernetztes Spielen für den erfolgreichen Nintendo DS anbieten zu können. Bei Apple sieht das anders aus: Als Produzent von Hardware und Betreiber der Vertriebsplattform (iTunes Appstore) für Downloadsoftware hat sich Apple eine gute Ausgangspostiion geschaffen. Für mindestens einen großen Player dürfte da aber noch Platz im Mobile Games Markt sein: Google könnte seine Strategie von Android als Plattform fortsetzen und anstatt sich um die Hardware zu kümmern, eher die Software im Auge behalten – und das weltweite Vernetzen. Dabei könnte Google einen ersten Vorteil gegenüber Apple haben. Mit dem “Game Center” in iOS4 legt Apple zwar die Grundlage für eine weltweit vernetzt agierende Spielergemeinde. Aber Apple hat kein Geld aus der Portokasse genommen (wie sonst üblich) und bestehende iPhone-Gamenetzwerke gekauft, wie ngmocos Plus+ oder OpenFeint. Google hingegen schon.

Google dürfte nun, neben den ngmoco-Games, auch Zugriff auf das schon bestehende riesige Games-Netzwerk (Plus+) des iPhone-Publishers bekommen. Apple hat zwar die iTunes-Kunden, damit steht aber nicht fest, dass ihr Game Center wirklich ein Erfolg wird. Googles Android Games sind auch nicht automatisch zum Erfolg verdammt, aber wenn man es schafft die Google-Plattform mit den Gamern von ngmoco zu verknüpfen, dann sind zumindest ab Start der wirklich guten und vernetzten Android-Games schon jede Menge Spielegegner mit iPhones für die ersten Android-Gamer am Start.

Doch wie kriege ich jetzt wieder die Brücke zum PSP-Handy von SonyEricsson? Ganz einfach: Google hat mit dem eigenen Telefon Nexus One nicht den erwünschten Erfolg einstellen können. Das Gerät wird im Moment Stück für Stück aus dem Markt genommen. Das hauseigene Betriebssystem Google Android geht dagegen wie geschnitten Brot auf Geräten von Drittherstellern über die Ladentheke. Es macht also für den Softwarekonzern Google Sinn, Hardware von anderen Spezialisten herstellen und vertreiben zu lassen und stattdessen externe Spieleplattformen, wie ein PSP-Telefon u.a. auf Android-Basis zu unterstützen und dabei auch noch in den Bereich Mobile und Social Gaming zu investieren. Dabei dürfte eines klar sein: Mobile Online-Gaming fristet im Moment noch ein Nischendasein, doch mit dem verlockenden und vernetzten Angebot von Social Gaming könnte dem Segment der Durchbruch auf mobilen Geräten gelingen.

Rumble in se Games-Industrie

5. August 2010 - 

Na da rappelt es aber in der Berliner Games-Industrie. Im Mai 2010 meldete das Berliner Studio Radon Labs Insolvenz an und wurde kurz darauf von den Hamburger Onlinegamern Bigpoint übernommen.

Im Juli dieses Jahres musste auch The Games Company (TGC) Insolvenz anmelden.

Am 3. August 2010, wurde bekannt, die Karlsruher Browsergame-Schmiede Gameforge will die Berliner Frogster AG vollständig übernehmen. Bisher hält sie 60 Prozent der Aktien.

Und gestern wurde über GamesMarkt bekannt, dass der Mobile Spezialist die Bob Mobile AG in Berlin einen Publisher für Off- und Onlinespiele (Just a Game) gegründet hat und auf der Kölner gamescom erste Projekte vorstellen wird.

Da geht einiges. Ich freue mich besonders über die Berliner Aktivitäten von Bigpoint, Gameforge und Bob Mobile. Für die TGC-Angestellten hoffe ich auch auf einen goldenen Retter.

International gab es in den vergangenen Wochen auch eine Menge großer Infos. Google soll mit 200 Mio. US-Dollar bei Social Games Publisher Zynga eingestiegen sein.

Disney hat im Juli für 763 Mio. US-Dollar eine der drei großen Social Games Firmen Playdom übernommen. Kurz zuvor übernahm der Medienkonzern, dessen größter Einzelaktionär Steve Jobs (Apple CEO) ist, den iPhone-Games Hersteller Tapulous.

Schon Ende vergangenen Jahres hat Electronic Arts im Social Games Markt zugeschlagen: EA hatte damals das Unternehmen Playfish aufgekauft und gleichzeitig ca. 1.500 MitarbeiterInnen in den klassischen Konsolengames-Sparten entlassen.

Fazit: Der Markt der Social Games scheint schon unter drei großen Konzernen aufgeteilt. Google scheint sich wirklich für die Konkurrenz von Facebok zu wappnen, Disney ist schon eine Weile als Gamespublisher unterwegs und Electronic Arts hat offenbar zügig begriffen, dass Online- bzw. Social Gaming ein Markt mit großer Zukunft ist.

Malen mit Max…

11. Mai 2010 - 
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Da bin ich mal wieder beim Stöbern im Netz über ein genial einfaches und einfach geniales Game gestolpert…wenn´s auch vom Ansatz nicht wirklich neu ist. Es handelt sich bei dem Spielchen um ein normales, handelsübliches Jump n Run, nur mit dem Unterschied, dass man sich die Plattformen und helfenden Dinge im Level selbst malt….ja, malt! Und alles physikalisch korrekt mit der virtuellen Umwelt interagierend. Echt cool anzusehen!

Aber bevor ich hier versuche, dass ausführlich zu erklären, schaut Ihr lieber das Video und wisst, was ich meine.  Und wer nun Blut geleckt hat, kann sich in einer frei verfügbaren Demo selbst ausprobieren und austoben. Have fun!

Den Titel wurde mit der Unity Engine geschustert und ist für PC, Mac und die Wii als WiiWare Download für wenig Geld zu haben. Und er verdient es wirklich, gekauft zu werden!

Direkt zu Max´s Page >>

4 Millionen Kritzeleien!

28. April 2010 - 
YouTube Preview Image

Doodle Jump. Ein klasse Beispiel für eine simple App in Form eines simpel gestrickten Spiels mit einem simpel designten Gameplayer, in kurzer Zeit für wenig Geld, die einfach rockt. Spielerisch wie finanziell!

Denn der Entwickler hat mit Stolz verkündet, dass der am 22. November 2009 im AppStore aufgetauchte Titel nun bereits 4 Mio. mal für 0,99 $ bzw. 0,79 € verkauft wurde. Und ja, zu den Käufern gehöre auch ich….und eigentlich alle die ich kenne, die ein iPhone haben! Denn diese immense Summe besteht wirklich nur aus iPhone und iPod Touch Usern. Die Käufer auf den Android und Symbian System zählen da nicht mal rein.

Es ist schön zu sehen, dass solche Independent Produktionen durch die digitalen Vertriebswege einfach wieder eine Chance haben und Ein- oder Zweimann Entwicklerteams so zu einem kleinen Stück Ruhm und Reichtum kommen, um weitere innovative Produkte zu zaubern.

Und zum krönenden Abschluss erklärt uns der kleine Clemens mit viel Elan und Begeisterung im Youtube Video, wie die Hüpfkritzelei funktioniert. Ich greife es mal gleich vorweg: Er empfiehlt es auch! :-)

Gefunden bei Kotaku >>
App Link in den AppStore >>

Quo Vadis 2010 – Lets talk about games, baby!

27. April 2010 - 


Es ist mal wieder soweit – die Spielentwickler treffen sich in Berlin zum Erfahrungsaustausch. Zum vierten Mal findet die Quo Vadis kombiniert mit den  ”Deutschen Gamestagen” in Berlin statt, diesmal in der schicken Kongresshalle am Alexanderplatz. Hauptthema der Veranstaltung, welch Überraschung, sind die mit aller Macht um sich greifenden Browser- und Socialgames von Facebook und Co. Aber macht ja Sinn, ist nun mal aktuell in aller Munde und der Markt mit dem größtem Wachstum in der Branche.

Der ganze Spass startet heute und geht bis zum Donnerstag, den 29.04.2010. Was dort geboten wird, welches Vorträge es gibt und warum man dort vielleicht unbedingt hin sollte, erfährt man auf der offiziellen Seite. Ich werde die kompletten drei Tage vor Ort sein und mal schauen, was mich dort erwartet.

Notfalls, wenn so gar nix rockt, trifft man wenigstens die alten und jungen Hasen der Branche und mit denen gibt es immer das eine oder andere Interessante aus dem Nähkästchen zu plaudern. Also schaut vorbei!

Hier geht es zur Quo Vadis Page >>

Touch Toast oder was?

19. April 2010 - 
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Der/die/das Nintendo DS hat die traditionellen japanischen Firma nach Jahren des Frusts und Hinterherlaufens im Jahr 2004 wieder auf die Pole Positionen im Konsolen Markt gebracht. Das tragbare Gerät verkauft sich seit Release (Achtung Wortwitz!) wie geschnitten Brot und liegt nun bereits in vierter Abwandlung (silberen Ur-DS, DSlite, DSi, DSi XL) vor.

Und da einige nicht genug bekommen können und das angenehme (Zocken) mit dem nützlichen (Essen) verbinden wollen, gibt es jetzt das Touch Toast oder die Dual Stulle (DS)! Fragt man sich nur, ob die Marmelade nun im unteren Teil mit dem Stift aufgetragen werden muss…? :-)

Gefunden bei MyDS >>

Dank Wiiagra kann ich nun immer!

16. April 2010 - 

Was aber auch alles auf diesem verrückten Planeten passiert. Da fällt ein Junges Mädchen von zarten 24 Jahren vom Wii Balance Board und kommt seit dem 10 Mal am Tag zum Orgasmus. Es reicht wohl ein Handy Klingeln in der Hosentasche und Fräulein Amanda hat liebe Mühe, sich im Zaum zu halten. Tiefes Durchatmen soll ihr wohl helfen…

Ein eingeklemmter Nerv soll nach dem Sturz die Dauererregung verursacht haben. Kurios!

Was viele sich wünschen und dafür so einiges an Pharmazeutika in sich reinwerfen passiert Ihr ohne viel Zutun. Also an alle Zocker die nun neidisch schauen – Handy in die Hosentasche, aufs Balance Board klettern, doof rum zappeln und mal kurz links oder rechts ins Wohnzimmer kippen. Und dann vom besten Freund anrufen lassen. Viel Spass dabei! :-)

Ach ja, Fräulein Amanda ist noch solo…

Gefunden bei Yahoo News >>

Wie im Irak über 16 Jahre ein iPhone Spiel entsteht

14. April 2010 - 


Alles begann im Jahr 1994. Einige Studenten haben sich das Ziel gesetzt für den damals noch aktuellen Commodore Amiga ein Spiel zu entwickeln. Mit viel Begeisterung und Schaffenskraft wird die Idee umgesetzt, aber wirklich fertig und für die Öffentlichkeit zu erwerben ist das Game erst heute – im Jahr 2010 – und das auf dem iPhone/iPod Touch bzw. dem iPad.

Wirtschaftliche Sanktionen und die Schwierigkeit, aus dem Irak ein Spiel zu vermarkten ließen die Entwickler verzweifeln und es in der Schublade verschwinden.

Erst jetzt fanden sich die inzwischen in aller Welt verstreuten Studienfreunde wieder per Internet zusammen und fasten den Plan, den Titel für ein zeitgemäßes System aufleben zu lassen.

Und da sind die Babylonischen Zwillinge nun im AppStore und warten auf Euren Kauf…nach 16 Jahren! Ich mag Happy Ends! ;-)

Gelesen bei Kotaku >>
Den Titel gibt es für 2,39 EUR hier >>