Eine schnelle Review: #1080NerdScope – Die erste Ausgabe ist da!

August 2nd, 2015 - 

Direktamente anschauen auf Youtube >>.

Hmm. HMm! HMM!!

Ich weiß es doch auch nicht! Der SWR bastelt an einem wöchentlichen Jugendformat, das sich im Wesentlichen um Videospiele drehen soll. Dafür setzt man auf drei bekannte Youtube-Gesichter LeFloid, Frodoapparat und RobBubble. So weit, so clever: Der alteingesessene Sender spart sich gleich mal den Einsatz der vermutlich überalterten SWR-Redaktion und setzt auf die „jungen Wilden“ aus dem Internet, steckt sie in schwarze Anzüge vor schwarzen Molton und lässt die drei Jungs über Videospiele und Kinofilme quatschen. Das Ganze darf nicht länger als eine Viertelstunde dauern – vermutlich war das auch die Vorgabe für die Produktionszeit…

Ich bin kein Kenner der Youtuber-Szene und mit meinen knapp 40 Lenzen auch in Sachen Gaming nicht wirklich auf dem Laufenden. ABER – ich habe schon vor dem Merkelinterview häufiger die LeFloid-News geschaut und fand den Stil spannend und frisch. Gut – nun wollte man wohl kein „LeFloid-News 2.0“ für das SWR daraus machen, aber insgesamt ist das neue Format eher dünne. Drei Typen sitzen am Tisch und quatschen. Die Gags sind spärlich gesetzt, wie auch das Licht. Auf schnelle Schnitte wird ebenfalls verzichtet. Rubrikentrenner werden auf Pappschildern eingeblendet – das soll entweder witzig sein oder ist einfach dem Fakt geschuldet, dass die Produktionsvorbereitungen für das Format vermutlich gerade eine Viertelstunde vor Start der Sendung begonnen hatten.

Um es kurz zu machen: Dem Trio samt Produzentin Marie Meimberg öffentlich-rechtliches Geld für ein frisches Gaming-Format in die Hand zu drücken, halte ich für eine ausgefuchste Sache des SWR. Das ist mehr Experimentierfreude, als ich dem gesamten ÖR-Apparat zugetraut habe. ABER FreundInnen, da ist noch GANZ viel Luft nach oben. Klar kann man in 15 Minuten Sendezeit keine epischen Berichte unterbringen, etwas mehr visuelle Abwechslung, knackigere Inhalte und Gaming-Footage wünschte ich mir aber schon. Immerhin hatte der SWR ein ziemlich wunderbares Gaming-Magazin aufgelegt: RELOAD, das hatte eine Menge Gutes. Dem lohnt es sich in angemessener Weise nachzueifern, glaube ich.

Die KollegInnen der Süddeutschen haben die erste Ausgabe auch schon gesehen und gehen etwas differenzierte an die Sache ran: sueddeutsche.de >>

Public Viewing

Juni 23rd, 2014 - 

Sollen doch andere zum offiziellen WM-Public Viewing an die Copacabana gehen…. Wer jetzt denkt, jeder der in Brasilien bei oder fuer die WM arbeitet, verbringe seine Tage genau hier, weit gefehlt. Das ist einer dieser sorgfaeltig ausgewaehlten Selfie-Facebook-Momente à la“Kuckt mal alle her was ich gepostet habe, tolles Leben, was?!“ Der Rest ist verdammt unglamouroes. Und findet abseits von Strand, Stadion und Sightseeing in fensterlosen Grossraumbueros statt. Nach dem Match ist vor dem Match, jeden Tag.

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Facebook vs. Real Life Strandleben :)

Google Maps als Game

Januar 13th, 2012 - 

Mit Google Maps nen schönes, kleines Casualgame bauen … und später in Google Streetview den Egoshooter … vielleicht? Und in Google Earth wird dann der Irak-Krieg oder der Afghanistan-Einsatz als Strategiespiel angeboten.

… Entschuldigung? Man wird doch noch mal phantasieren dürfen?!

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School 4 Games – Für die neue Welt der Onlinegames

Juni 19th, 2011 - 

Frisch in meiner Heimatstadt Berlin gegründet, hat sich die School for Games (S4G) auf die Fahne geschrieben, den krassen Fachkräftemangel in der Online- und Mobile-Games Industrie zu bändigen. Das Team hat sich vorgenommen, mit umfassenden Ausbildungen für medien-affine BerufseinsteigerInnen aber auch mit spezialisierten Weiterbildungen für berufstätige Medienhandwerker ein neues Angebot zu schaffen.
Darüber hinaus wollen sich die Damen und Herren zusätzlich mit kurzen, knackigen Workshops als private Bildungseinrichtung breiter aufstellen.

Dozenten und Technologien kommen direkt aus der nationalen wie internationalen Gamesbranche, mit der auch in enger Zusammenarbeit die Inhalte aller Angebote erstellt wurden. Ob Unity3D Engine, Concept Art, Character Design, Online Payment Systeme oder auch Kompetenztraining und Kommunikationsmanagement für Firmen – die Themen sind vielfältig und bieten für jeden etwas. Checkt die Page unter School for Games!!

PS: Warum dieser Text so werblich klingt? Weil ich einer der Gründer schon sehr lange kenne und mich sehr freue, dass er diesen Schritt gemacht hat!

Yeah! Speedball 2 und weitere Bitmap Brothers Games kommen für Touchscreen-Devices!

Oktober 13th, 2010 - 
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Olé! Vor gut einem Jahr, das iPad war noch Quark in unseren Schaufenstern, schrub ich ins Internet rein, dass ich gerne ein paar Retrogames für mein iPhone hätte. Heute lese ich bei toucharcade.com von der Rückkehr der Bitmap Brothers Games, wie Speedball 2!

Die Bibel als Browser-MMORPG!

August 27th, 2010 - 
Die Bibel Online Browser Game

Das klingt nach einer schlauen Idee!

Die Bibel wird es als Multiplayer-Browsergame geben! Die Beta-Phase läuft in Kürze an. Ein Bibelgame ist, meiner Meinung nach, eine schlaue Nummer.

Browsergames sind ja gerade der letzte Schrei in der strauchelnden Gamesindustrie. Zu diesem Schluss kann man jedenfalls kommen, wenn man noch mal an die dicken Übernahmen bzw. Investments von EA/ Playfish, Disney/ Playdom und Google/ Zynga denkt.

Ein weiterer Trend ist direkt innerhalb der Browsergames Industrie auszumachen. Allen voran rennt Bigpoint, die seit 2008 zu NBC Universal gehören und gleich zwei große Browsergames zu erfolgreichen Film-bzw.-TV-Lizenzen angekündigt haben.

So erwarten die Gamer spätestens Ende 2010/ Anfang 2011 Spiele zu „Die Mumie“ als auch „Kampfstern Galactica„.

Da ist es naheliegend, dass auch weitere Lizenzthemen als Browsergame ausgewertet werden. Microsoft macht es gleich selbst und bringt die erfolgreiche Spielereiche „Age of Empires“ online. Ubisoft/ BlueByte hatten kurz vor Microsoft auch schon die Onlineversion der Siedler-Reihe angekündigt.

Da macht es also auch Sinn, die Bibel als Spiel umzusetzen. Das Buch ist weltbekannt, die unterschiedlichsten Verfilmungen dudeln jedes Jahr zu den christlichen Feiertagen durch die TV-Kanäle. Die Bibel ist also eigentlich eines der besten Lizenzthemen, wenn man nach dem Bekanntheitsgrad geht. Der besondere Vorteil für die Macher von „Die Bibel Online“? Sie müssen sicherlich keine Lizenz zahlen! Die Bibel ist schon überaus lange gemeinfrei! Der Nachteil? Die Konkurrenz könnte das Thema ebenfalls aufgreifen und ebenfalls ein weiteres Bibel-Produkt auf den Markt werfen. Es bleibt also spannend.

thebible-online.com >>

Rettet die Pferde, spielt Drahteselpolo!

August 16th, 2010 - 

Leider (noch) relativ unbemerkt fand am Wochenende in Berlin die Weltmeisterschaft im Fahrradpolo statt. Die eigentlich schon etwas ältere Sportart Polo ist seit ein paar Jahren ihr verstaubtes Image los und wurde so richtig durchurbanisiert. Bike Polo ist nicht nur trendy und total umweltfreundlich, sondern hat das Potenzial, sich als ernsthafte Sportart zu etablieren. Die Regeln sind recht einfach und variieren von Stadt zu Stadt. Gespielt wird draußen auf einem Hartplatz. Zwei Mannschaften mit je 3 Spielern auf Fahrrädern versuchen mit einem Schläger einen Streethockeyball im gegnerischen Tor zu versenken. Wer zuerst 5 Tore erzielt, hat gewonnen. Das Team sollte einen möglichst ausgefallenen Namen haben, am besten mit Bezug zum Fahrradpolo. Polocalypse Now, Machine Politics, Poloholics oder Zombies oder sowas. Die Spieler dürfen während des Spiels nicht mit dem Fuß auf die Erde kommen. Alles klar?

Auch MacGyverfans kommen auf ihre Kosten. Inzwischen kann man fertige Schläger kaufen, aber wer will das? Mit etwas Handwerkergeschick ist so ein Schläger schnell gebastelt, die meisten benutzen dazu ausrangierte Skistöcke oder Metallrohre, zerfräsen ein Kunststoffrohr für das Schlägerende, Schraube durch, umwickeln das Ganze mit Lenkertape am Griff und schon gehts los. (Bei dem orangenen Biberbaumarkt gibt es die beliebten PE-Kunststoffröhren übrigens nicht.) Kunststoffwerbeplakate werden auch gern als Rad-/Speichenschutz verbastelt und aus ollen Fahrradketten kann man noch prima Schlüsselanhänger als Souvenir basteln.

Allerdings braucht es zum Spielen dann doch etwas Übung, bis es richtig schnell und auch cool aussieht. Abgesehen davon ist Bike Polo nichts für Zimperliesen! Die 64 Mannschaften haben sich trotz Regen nicht vom Spielen abhalten lassen und sich ordentlich in Zeug gelegt. Verdient gewonnen hat am Ende der Milwaukee Bike Polo Club/Beaver Boys.

Selbst Bock, mal bei so einem Spielchen zuzusehen oder in Berlin den Schläger zu schwingen? Dann hier klicken.

Anleitung zum Schlägerbasteln.

Geschmack an etwas anderen Sportarten gefunden? Wie wärs mit Synchroneislaufen oder Schachboxen?

Kurz vor der Gamescom – Google, Android, ngmoco, PSP-Phone vs. Apple iPhone, iPad, iPod und iOS4 Game Center

August 15th, 2010 - 

Es rumbelt weiter in der Gameswelt. Das Mobile (Online-)Gaming wird wohl das nächste große Ding sein. Und nachdem Apple mit dem iPhone, iPod touch und dem iPad den beiden anderen Playern Nintendo und Sony gefährlich werden dürfte, köchelt mal wieder das Gerücht um ein PSP-Telefon aus dem Hause SonyEricsson hoch. Angeblich soll es mit Googles Android 3.0 als Betriebssystem um die Ecke kommen. Dabei soll der Android-Market eine besondere Rolle beim Vertrieb von Games für die Playstation Portable spielen. (via geemag.de)

Damit dürfte sich der Zusammenhang zwischen dem Investment von Google Ventures bei dem iPhone Publisher & Developer ngmoco und Android als Gamesplattform noch etwas besser verstehen lassen. Google investiert akut in das Thema Gaming: Zynga, ngmoco und ganz aktuell auch in den Onlinegames-Bezahldienstleister Jambool. Zwei Schwerpunkte sind zu erkennen: Social Gaming und Mobile (Online-)Gaming. Während Social Gaming inzwischen schon eine Art „Stammgeschäft“ in der Gamesindustrie sein dürfte, ist der Bereich Mobile Gaming sicherlich noch ausbaufähig.

Bisher haben beim mobilen daddeln Nintendo und Apple das Sagen. Nintendo hat dabei den Nachteil, nicht wirklich vernetztes Spielen für den erfolgreichen Nintendo DS anbieten zu können. Bei Apple sieht das anders aus: Als Produzent von Hardware und Betreiber der Vertriebsplattform (iTunes Appstore) für Downloadsoftware hat sich Apple eine gute Ausgangspostiion geschaffen. Für mindestens einen großen Player dürfte da aber noch Platz im Mobile Games Markt sein: Google könnte seine Strategie von Android als Plattform fortsetzen und anstatt sich um die Hardware zu kümmern, eher die Software im Auge behalten – und das weltweite Vernetzen. Dabei könnte Google einen ersten Vorteil gegenüber Apple haben. Mit dem „Game Center“ in iOS4 legt Apple zwar die Grundlage für eine weltweit vernetzt agierende Spielergemeinde. Aber Apple hat kein Geld aus der Portokasse genommen (wie sonst üblich) und bestehende iPhone-Gamenetzwerke gekauft, wie ngmocos Plus+ oder OpenFeint. Google hingegen schon.

Google dürfte nun, neben den ngmoco-Games, auch Zugriff auf das schon bestehende riesige Games-Netzwerk (Plus+) des iPhone-Publishers bekommen. Apple hat zwar die iTunes-Kunden, damit steht aber nicht fest, dass ihr Game Center wirklich ein Erfolg wird. Googles Android Games sind auch nicht automatisch zum Erfolg verdammt, aber wenn man es schafft die Google-Plattform mit den Gamern von ngmoco zu verknüpfen, dann sind zumindest ab Start der wirklich guten und vernetzten Android-Games schon jede Menge Spielegegner mit iPhones für die ersten Android-Gamer am Start.

Doch wie kriege ich jetzt wieder die Brücke zum PSP-Handy von SonyEricsson? Ganz einfach: Google hat mit dem eigenen Telefon Nexus One nicht den erwünschten Erfolg einstellen können. Das Gerät wird im Moment Stück für Stück aus dem Markt genommen. Das hauseigene Betriebssystem Google Android geht dagegen wie geschnitten Brot auf Geräten von Drittherstellern über die Ladentheke. Es macht also für den Softwarekonzern Google Sinn, Hardware von anderen Spezialisten herstellen und vertreiben zu lassen und stattdessen externe Spieleplattformen, wie ein PSP-Telefon u.a. auf Android-Basis zu unterstützen und dabei auch noch in den Bereich Mobile und Social Gaming zu investieren. Dabei dürfte eines klar sein: Mobile Online-Gaming fristet im Moment noch ein Nischendasein, doch mit dem verlockenden und vernetzten Angebot von Social Gaming könnte dem Segment der Durchbruch auf mobilen Geräten gelingen.

Rumble in se Games-Industrie

August 5th, 2010 - 

Na da rappelt es aber in der Berliner Games-Industrie. Im Mai 2010 meldete das Berliner Studio Radon Labs Insolvenz an und wurde kurz darauf von den Hamburger Onlinegamern Bigpoint übernommen.

Im Juli dieses Jahres musste auch The Games Company (TGC) Insolvenz anmelden.

Am 3. August 2010, wurde bekannt, die Karlsruher Browsergame-Schmiede Gameforge will die Berliner Frogster AG vollständig übernehmen. Bisher hält sie 60 Prozent der Aktien.

Und gestern wurde über GamesMarkt bekannt, dass der Mobile Spezialist die Bob Mobile AG in Berlin einen Publisher für Off- und Onlinespiele (Just a Game) gegründet hat und auf der Kölner gamescom erste Projekte vorstellen wird.

Da geht einiges. Ich freue mich besonders über die Berliner Aktivitäten von Bigpoint, Gameforge und Bob Mobile. Für die TGC-Angestellten hoffe ich auch auf einen goldenen Retter.

International gab es in den vergangenen Wochen auch eine Menge großer Infos. Google soll mit 200 Mio. US-Dollar bei Social Games Publisher Zynga eingestiegen sein.

Disney hat im Juli für 763 Mio. US-Dollar eine der drei großen Social Games Firmen Playdom übernommen. Kurz zuvor übernahm der Medienkonzern, dessen größter Einzelaktionär Steve Jobs (Apple CEO) ist, den iPhone-Games Hersteller Tapulous.

Schon Ende vergangenen Jahres hat Electronic Arts im Social Games Markt zugeschlagen: EA hatte damals das Unternehmen Playfish aufgekauft und gleichzeitig ca. 1.500 MitarbeiterInnen in den klassischen Konsolengames-Sparten entlassen.

Fazit: Der Markt der Social Games scheint schon unter drei großen Konzernen aufgeteilt. Google scheint sich wirklich für die Konkurrenz von Facebok zu wappnen, Disney ist schon eine Weile als Gamespublisher unterwegs und Electronic Arts hat offenbar zügig begriffen, dass Online- bzw. Social Gaming ein Markt mit großer Zukunft ist.

Malen mit Max…

Mai 11th, 2010 - 
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Da bin ich mal wieder beim Stöbern im Netz über ein genial einfaches und einfach geniales Game gestolpert…wenn´s auch vom Ansatz nicht wirklich neu ist. Es handelt sich bei dem Spielchen um ein normales, handelsübliches Jump n Run, nur mit dem Unterschied, dass man sich die Plattformen und helfenden Dinge im Level selbst malt….ja, malt! Und alles physikalisch korrekt mit der virtuellen Umwelt interagierend. Echt cool anzusehen!

Aber bevor ich hier versuche, dass ausführlich zu erklären, schaut Ihr lieber das Video und wisst, was ich meine.  Und wer nun Blut geleckt hat, kann sich in einer frei verfügbaren Demo selbst ausprobieren und austoben. Have fun!

Den Titel wurde mit der Unity Engine geschustert und ist für PC, Mac und die Wii als WiiWare Download für wenig Geld zu haben. Und er verdient es wirklich, gekauft zu werden!

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