Veggie-Sonntag: Bandnudeln mit Karotten-Thymian-Soße und Schafskäse

Juni 21st, 2015 - 
Tags:

  

Was:

Bandnudeln
Karotten
Knoblauch
Tomatenmark
passierte Tomaten
Gemüsebrühe
Pinienkerne
frischer Thymian
Schafskäse
Olivenöl
Pfeffer, Salz und Zucker

Wie:

Karotten fein würfeln und zusammen mit dem gepressten Knoblauch in Öl anschwitzen. Tomatenmark hinzufügen und kurz rösten. Das Ganze mit Gemüsebrühe und den passierten Tomaten abschlöschen. Kurz köcheln lassen. Thymianblättchen hinzugeben und die Soße mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Bandnudeln bissfest kochen und dann zusammen mit der Soße, dem zerkrümelten Schafskäse und den Pinienkernen auf dem Teller anrichten, mit einem Zweig Thymian dekorieren. Fertig.

Veggie-Sonntag: Kartoffeln mit Quark und Salat

Juni 13th, 2015 - 
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Was:

Mangold
Rucola
Spinat
Champignons
Kirschtomaten
Mozzarella

Olivenöl
Balsamico-Essig (hell)
Senf
Honig
Salz, Pfeffer und Kräuter

festkochende Kartoffeln

Quark
griechischer Joghurt
rote Zwiebeln
Kresse

Wie:

Champignons in dünne Scheiben schneiden, anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Zusammen mit dem klein geschnittenen Mozzarella, Magoldblättern, Rucola, Spinat und Kirschtomaten mit einem Dressing aus Öl, Balsamico-Essig, Honig, Senf und Kräutern anmachen.

Den Quark mit dem griechischen Joghurt verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kartoffeln kochen und anschließend schälen. Das Ganze auf dem Teller anrichten und mit Kresse und Würfeln von roter Zwiebel dekorieren. Fertig.

Sommersalat: Auf die Schnelle mit Erdbeeren und Gurke

Juni 7th, 2015 - 
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Die Idee dazu kam mir heute ganz spontan. Wir hatten frische Erdbeeren erjagt und es gab Spargelsuppe. Dazu passte eigentlich noch ein Erdbeer-Spargelsalat, aber die letzten Stangen waren bereits in der Suppe. 

In bester MacGyver-Manier wurde also improvisiert. Die Gurke ersetzte den Spargel und schon konnte es losgehen.

Ein paar frische Gartenkräuter gehackt, Minze ebenfalls und dann alles mit Gewürzen, Zucker und Apfelessig abgeschmeckt. 

Ich empfehle gut gekühltes Obst und Gemüse zu nehmen oder den Salat nach dem Anmachen für 10 Minuten in den Tiefkühler zu stellen. Dann ist das wirklich lecker. In einem schweren Glas angerichtet, macht es auch noch optisch etwas her.

 

Wirtschaftsaufschwung macht fett?

Juni 21st, 2014 - 

Momentan wird man von allen Seiten zugeballert mit Stories ueber brasilianische Strandschoenheiten in knapper Kleidung an der Copacabana oder Ipanema. Jungs und Maedels da draussen, lasst euch nichts einreden!

Die beiden Straende sind in etwa so toll wie ein All-inclusive-Urlaub in Riminis Bettenburgen und diese vielzitierten Augenweiden flanieren zwar dort aber man muss auch ganz schoen suchen. Die Haelfte der Brasilianer ist naemlich einfach mal ordentlich uebergewichtig. Kugelbaeuche und ausladende Hinterteile fuer die man in Europa kaum Klamotten findet so weit das Auge reicht. In etwa so sexy wie Cindy aus Marzahn oder Ronaldo fuenf Jahre nachdem er mit dem Spielen aufgehoert hat. Nicht sexy und rund sondern extrem ungesund. Was einen bei den brasilianischen Essgewohnheiten nicht weiter wundert – da klatschen Kohlehydrate, Fett, Zucker und Fastfood fast taeglich in die Haende. Wobei das hier nicht als Kritik an selbigen Menschen gedacht ist, sondern an der selektiven Darstellung. Als wuerden lecker Surfer mit Waschbrettbaeuchen und exotische Maedels mit Knackaerschen in Brasilien auf Baeumen wachsen. Sorry, dass ich jetzt ein paar Traeume kaputt gemacht habe. Wollte ick nur mal jesacht haben. Horst kann weiter gemuetlich im ausgeleierten Unterhemd sein Pils beim naechsten Schlandspiel kippen und seine Elfriede muss sich keinen Bikini kaufen um Schnittchen zu servieren.

Warum eigentlich Bio?

Mai 23rd, 2014 - 
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Ich bin eigentlich nicht sonderlich an Luxus interessiert. Uneigentlich aber habe ich beim Thema Essen eine sehr niedrige Schmerzgrenze. Wenn es um das Essen für meine Familie und mich geht, dann will ich eigentlich immer das gute, das bessere, das gesündere Lebensmittel. Ich rede von Produkten, die möglichst wenig bis keine Zusatzstoffe enthalten, auf deren Packungen u.a. weniger E’s stehen, als man beim Glücksrad kaufen konnte.

Früher™ – also gefühlt anno 1857 – war ich ein Bio-Gegner. Realistisch muss es so um 1998 gewesen sein, als ich einem der ersten Bioläden im Friedrichshain meine Aufwartung machte und ganz schnell feststellte: Diese Schrumpeläppel waren nur halb so groß wie bei Kaisers, kosteten aber das Doppelte. Da konnte etwas nicht stimmen, das erkannte ich Fuchs sofort. Der Matheunterricht war also doch nicht ganz unnütz gewesen. Tatsächlich hatte ich mir keine wirkliche Übersicht verschafft, sondern nur mal eben schnell meine Vorurteile auf die einfachste Art und Weise selbst bestätigt. Denn in dem schummrigen Laden mit der muffigen Luft und dem Dreadlocks tragenden Hippie hinter der provisorischen Theke hatte ich mein „Bild“ genau so vervollständigt, wie ein Schiebepuzzle mit dem letzten Teil auch erst vollständig sein kann. Kurz: Mein Durst nach gefährlichem Halbwissen über Bioprodukte war gestillt und ich konnte mich „ruhigen Gewissens“ wieder den Tütensuppen und Tiefkühlpizzen zuwenden. Das dies natürlich Quatsch war, bemerkte ich erst viele Jahre später.

Es war meine Herzensdame, die mir später – so im Jahre des Herrn 2003 etwa – konsequent den Weg in die Biowelt ebnete. Das tat sie geschickt und subtil durch den immer gleichen Auftrag: Bring bitte Biomilch mit. Damals™ gab es im Prenzlberg (wir wohnten noch getrennt) keine Biomilch in den Supermärkten, aber es gab dafür schon solide Biomärkte. Im Gegensatz zu den Bioläden des späten auslaufenden 20. Jahrhunderts waren sie mit allem Pi-Pa-Po ausgestattet, den man auch aus den zeitgenössischen konventionellen Supermärkten kannte. Und die Menschen hinter der Theke trugen auch keine Dreadlocks mehr. Und so begab es sich zu jener Zeit, dass ich in einem dieser Biomärkte auch weitere Produkte zur Probe kaufte. Denn von hause aus war ich faul, wenn es um das Thema Einkaufen ging. Ich mochte es überhaupt nicht: Erst bei Kaisers den Wochenendkauf absolvieren und dann voll bepackt noch im Biomarkt die Milch besorgen. Also kaufte ich immer mehr Bioprodukte, testete sie und Stück für Stück änderte ich das Verhältnis zwischen Kaisers und Biomarkt, bis ich im Bioladen alle Produkte kaufte. Aus Faulheit! Aber auch deshalb, weil die neuen Produkte schmeckten bzw. einige sogar besser schmeckten, wie Käse, Wurst, Fleisch, Gemüse und sämtliche Joghurts zum Beispiel.

Später, wir waren dem Biorausch schon voll verfallen, arbeitete meine Herzensdame bei foodwatch, dem Greenpeace fürs Essen. Fast täglich brachte sie Hintergrundinfos über Lebensmittel, die Zusatzstoffe oder die Produktionsprozesse mit. Erst da verstand ich wirklich, wie sinnvoll Bioprodukte schon aus einem Grund sind. Sie werden mit deutlich weniger Zusatzstoffen versetzt, sind oft von besserer Qualität weil sie aus kleineren Produktionseinheiten stammen und die ErzeugerInnen haben in vielen Fällen eine bessere Marge gemacht, als in der konventionellen Lebensmittelproduktion. Alle drei Argumente überzeugen mich bis heute, den Anteil an Bioprodukten im familiären Speiseplan möglichst hoch zu halten.

Mir ist klar, dass Bioprodukte kaufen können eine Frage des Geldbeutels ist. Menschen, die von niedrigen Einkommen oder Sozialleistungen ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, sind leider oft nicht in der Lage ihren Lebensmittelbedarf im Bioladen zu decken. Deshalb will ich hier gar nicht erst mit Agitation beginnen. Noch dazu hat Jede/r auch andere Ansprüche an das, was auf ihren bzw. seinen Tisch kommt.

Was ist nun meine Moral von der Geschicht? Der Pragmatismus und die eigene Faulheit trieben mich in die bunte Biowelt. Ich bevorzuge Bioprodukte insbesondere deshalb, weil sie weniger Zusatzstoffe (Mist) enthalten. Gleichzeitig interessiere ich mich jedoch wenig dafür, ob sie in der zwölften oder drölfzigsten Mondphase geerntet oder erzeugt wurden. Ich möchte allerdings schon wissen, ob ihre ErzeugerInnen einen fairen Schnitt dabei gemacht haben und ob das liebe geschlachtete Vieh ein gutes Leben hatte. Und eines ist Bioladen ebenfalls besser gelöst: Die Verpackungen für 90 Prozent Obst und Gemüse sind nicht vorhanden. Im Gegensatz zu Biowaren bei #Rewe zum Beispiel, die fast immer in Plastik eingeschweißt sind.

Bonus-Track: Ich empfehle jedem Menschen das Kochen einer Biohuhnsuppe. Sie hat bisher bei den meisten meiner Gäste Überzeugungsarbeit geleistet. Ohne viele Worte.

Rezept: CousCous-Salat mit Honig-Senf-Dressing

Dezember 4th, 2013 - 

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Was:

CousCous – eine kleine Tasse voll, doppelte Menge Gemüsefond
eine halbe Gurke
6 Kirschtomaten
1 Schalotte
Kräuter, Gewürze & Zitronensaft, Olivenöl – Menge nach Wahl

1 TL Dijon-Senf
1 TL Honig
1 kleiner Becher Joghurt natur
Öl – ein paar Tropfen

geröstete Sonnenblumen- und Kürbiskerne – Menge nach Wahl

Wie:

Gemüsefond aufkochen und über den CousCous. 4-6 Minuten quellen lassen. Gurke & Kirschtomaten, Schalotte würfeln. CousCous mit Kräutern, Gewürzen & Zitronensaft, Olivenöl abschmecken.

Dressing: Dijon-Senf, Honig, Joghurt, Öl verrühren – anschließend kühlen.

Topping: Sonnenblumen- und Kürbiskerne anrösten.

Bon appétit!

ps: Ich bin kein gelernter Koch und arbeite demnach „Frei Schnauze“. Insofern kann man alle Angaben nach eigenem Gusto anpassen und ändern. Dies ist also eine Art „Open-Source-Code“. ;-)

Rezept: Chicken Wings in Erdnusssauce

Dezember 3rd, 2013 - 

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Was:

12 Chicken Wings
3 EL Erdnussbutter
3 EL flüssigen Honig
500 ml Geflügelfond
4 Zwiebeln
4 Konoblauch-Zehen
Gewürze, Salz, Pfeffer
2 TL Ketchup
Olivenöl
Trockenobst: ungeschwefelte Aprikosen, Datteln und Trockenpflaumen

8 große Kartoffeln

Spitzpaprika
Kirschtomaten
2 Äpfel
Essig
Öl

Wie:

Erdnussbutter, Honig in 250 ml Geflügelfond erwärmen und zu einer sämigen Sauce verrühren, anschließend eine gehackte Zwiebel hinzugeben. Abkühlen lassen. Chicken Wings in der Erdnusssauce über Nacht marinieren. Tags darauf die Wings im Ofen mit Trockenobst, groben Zwiebelscheiben, Salz & Gewürzen und Knoblauch brutzeln, bis sie gar und gebräunt sind – Zeit je nach Ofenart sinnvoll wählen.

Kartoffeln in Spalten schneiden mit Apfelstücken, Zwiebeln und Knoblauch samt Gewürzen in Olivenöl im Ofen backen – Zeit: ca. 45 Minuten bei 180 Grad.

Salat aus Spitzpaprika, Kirschtomaten, Apfel und Gurke mit Essig, Gewürzen und Öl anmachen – ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Erdnusscreme aus Bratenjus, Trockenobst und Joghurt pürieren.

Fertig.

ps: Ich bin kein gelernter Koch und arbeite demnach „Frei Schnauze“. Insofern kann man alle Angaben nach eigenem Gusto anpassen und ändern. Dies ist also eine Art „Open-Source-Code“. ;-)

Rezept: Pasta mit Spinat-Frischkäse-Cremé

Dezember 2nd, 2013 - 

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Was:

Pasta (ich nehme gern Linguine) – Menge nach Wahl
Olivenöl
1 Zwiebel
etwas Butter
300 Gramm TK-Spinat
150 Gramm Frischkäse
6 Kirschtomaten
ein kleines Stück Gurke
2 Knoblauchzehen
1 TL Sesam
Balsamico-Cremé

Wie:

Pasta kochen, Linguine mit Oliven beträufeln damit sie nicht „anpappen“. Zwiebeln hacken, anschließend in Butter glasig anschwitzen, Spinat dazugeben, entsprechend erhitzen und zum Schluss den Frischkäse dazugeben. Gut umrühren.

Knoblauch hacken und mit dem Sesam in fettloser Pfanne kurz anrösten.

Tomaten in Scheiben schneiden. Alles anrichten und anschließend etwas Balsamico-Cremé dazugeben.

ps: Ich bin kein gelernter Koch und arbeite demnach „Frei Schnauze“. Insofern kann man alle Angaben nach eigenem Gusto anpassen und ändern. Dies ist also eine Art „Open-Source-Code“. ;-)

Rezept: Lecker Spätstück mit Trockenobst

November 28th, 2013 - 

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Getrocknete Datteln, entkernt und gefüllt mit chrunchy Erdnussbutter & Mini-Marshmallows – anschließend ummantelt mit Schinkenspeck. Mit einem Zahnstocher alles fixieren.

Im Backofen bei 230 Grad 7 Minuten gebacken. Dazu gibt es gekühltes, fruchtiges Mango-Chutney.

Rezept: Warmer Pasta-Salat mit Tomatensauce

November 23rd, 2013 - 

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Angebratene Zucchini & Schalotten; geviertelte Kirschtomaten samt Salz, Pfeffer & Kräutermischung; Pasta.

Tomatensauce: Brühe mit getrocknetem Gemüse aufgekocht, anschließend püriert. Honig und Tomatenmark dazugegeben, alles aufgekocht und mit Gewürzen abgeschmeckt. Bei bedarf noch Frischkäse oder Cremé Fraiche dazu geben.

Topping: gerösteter Sesam.