#undallesoyeah in den Tagesthemen und Song Nummer 2

September 24th, 2009 - 

Es ist Wahlkrampf da draußen und die Themen der Parteien scheinen nicht sonderlich spannend. Vermutlich nur deshalb schaffte es unser aller geliebtes oder gehasstes „Und alle so: Yeah!“ bis in die Tagesthemen. Putzig zu sehen, wie Tom „The Tagesthemen“ Buhrow das Thema ankündigt und putzig hoch Zwei, wie Thomas Hinrichs vom Bayerischen Rundfunk seinen Kommentar am Ende des Beitrags abgibt: Schwafel, Schwafel, Schwafel …


Und Tom Buhrow so Yeah!

Nach dem charmanten Schnellschuss und open-gesourcten „Und alle so: Yeah!“-Song von Johnny Haeusler hat nun Lukas Heinser von coffeeandtv.de nachgelegt und einen kleinen Lagerfeuer-Hit produziert. Der Heinser … *gnihihihiii

spiegel.de #fail #undallesoyeah

September 19th, 2009 - 

Gestern abend gab es einen schönen Flashmob in Hamburg. Die Kanzlerin sprach dort auf dem Gänsemarkt und die TeilnehmerInnen des Flashmobs versuchten nach jedem Merkel-Satz „Yeah“ zu rufen. Auslöser der ganzen Aktion, war der Kritzelschriftzug auf einem Ankündigungsplakat zum Hamburger Kanzlerinnenbesuch. Mehr Infos bei nerdcore.de und spreeblick.com und via Hash-Tag #undallesoyeah

Nun trug es sich zu, dass auch der Redakteur Ole Reißmann zu diesem Flashmob einen Artikel auf spiegel.de veröffentlichte. Dabei benutzt der gute Mann z.B. eine Zwischenüberschrift: „Keine Chance gegen den Flashmob-Terror“. Er diffamiert die TeilnehmerInnen des Flashmobs: „Die jungen Schreihälse leben schließlich praktisch im Internet und haben es hier mit einer Partei zu tun, die das Netz mit Stoppschildern zensieren und Raubkopierer bestrafen will.“

Kurz und knapp lieber Ole Reißmann: Sie haben bis heute offenbar immer noch nichts dazu gelernt! Die Zeit der Deutungshoheit durch Journalisten bei großen Medien ist vorbei! Sie haben es wieder mal eindeutig bewiesen. Sie diffamieren Menschen, die aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten kommen als Schreihälse, Sympathisanten von Kinderpornografie und als Raubkopierer, also Diebe. Sie benutzen das Wort Terror im Zusammenhang mit einem friedlichen, politischen Protest.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch Herr Reißmann. Es geht nicht darum, dass sie solch eine Spaßaktion vielleicht kritisch sehen, das ist Ihr gutes Recht! Sollten Sie eine andere Meinung haben – völlig okay! Es geht mir um Ihre dreiste Diffamierung und nichts anderes!

Den LeserInnen dieses Beitrages lege ich noch den weitaus differenzierteren nerdcore.de zum spiegel.de-Artikel von Ole Reißmann nahe.

[update] Via Cem Basman fand ich ich folgenden Artikel, der das Thema #undallesoyeah-Flashmob sehr gut erklärt: Worum gehts bei diesem “Und alle so: Yeaahh”?