Frühstücks-Internet

25. Juni 2010 - 
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Und jetzt alle! Tschönet Wochenende!

MICROPAINMENT!

21. Mai 2010 - 

Ich wollte das Wort Micropainment nur mal so geschrieben haben! Damit hinterher nicht wieder jemand schreiben kann, ich hätte es nicht geschrieben! ;-)

Und außerdem – ich habe gerade nachgeschaut. Das Wort Micropainment gibt es laut Google noch gar nicht! Jetzt habe ich also ein Wort erfunden und auch noch auf Englisch! Micropainment! ÄTSCH!

… Ich glaube ich werde eines Tages ein Blog eröffnen, auf dem ich nur neue Wortschöpfungen in die Onlinewelt hinausposte!

PS: Im Übrigen gab den Anstoß zur Wortschöpfung Micropainment unser aller heiß geliebter Onlinestinkstiefel Phonsbär mit seinem Beitrag “DAS NEUE SOZIALHILFENIVEAU FÜR PROFIBLOGGER” >>

PPS: Und was ich noch schreiben wollte: Der Phons hat vermutlich sogar recht …

PPPS: Und wer mein verwirrtes Geschreibe zu Micropainment nicht versteht, was ich durchaus nachvollziehen kann, dem sei der Artikel zu Micropayment via Flattr auf spreeblick.com empfohlen >>

Das LinnStrument – Touchscreen Music

20. Mai 2010 - 
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Erst das Video anschauen und dann dort ausführlich nachlesen >>

Internet Designer Porn 2!

20. Mai 2010 - 

Ich hatte erst kürzlich auf das Internet Designer Porn Gedöns der lieben Leute vom Smashing Magazine hingewiesen. Jetzt kommt webdesignerdepot.com mit weiteren Webdesign Trends des Jahres 2010 um die Ecke. Also ab dafür und rüber zu webdesignerdepot.com >>

DIY Urbanism – Do small things!

10. Mai 2010 - 

Ich stehe auf diese Art der Stadtvereinnahmung. Einfach und direkt. Mit Nutzwert. Ein ganz klitzekleines Stückchen revolutionär. Und charmant.

via urbanophil.net >>

Internet Designer Porn!

4. Mai 2010 - 
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Das allseits geliebte Smashing Magazine Team hat wieder mal pornöses, sprich, feinstes Designkrams aus den Tiefen des WWW gezaubert: The Current State of Web Design: Trends 2010

DAS wird nicht nur die Herren der Schöpfung interessieren! Da geht’s lang >>
via rivva.de >>

Das Bullshit-Alarm-Plugin für Mailclients

14. April 2010 - 

Liebe InformatikerInnen da draußen in dieser weiten Webwelt,

bitte schreibt doch mal ein gescheites Plugin für Mailclients, welches einem hilft, den geistigen Spam zu filtern, den so manche Menschen per Mail verteilen. Ich bekomme jeden Tag eine ganze Menge Mails. Die klassische Spam-Rate liegt inzwischen nur noch bei 1 zu 50 – also eine Spam-Mail auf 50 eingehende Mails. Ein guter Schnitt, wie ich finde.

ALLERDINGS ist unter den restlichen 50 Mails jede Menge Gehirnschrott, den ich jeden Tag händisch filtern muss. Für diesen Job hätte ich gern ein feines Plugin für Mail unter OSX und für Outlook unter Windows.

Diese Plugin sollte folgende Funktionen mit sich bringen:

1. Eine Datenbank, in die ich Bullshit-Begriffe selbst eintragen kann.

2. Eine Anzeige, die direkt am Anfang der Betreffzeile ausweist, wie hoch der Bullshit-Faktor der jeweiligen Mail ist. Je mehr Begriffe aus der Datenbank in der Mail vorkommen, desto höher ist der Bullshit-Faktor der Mail.

3. Einen Highscore, in dem ich sehen kann, welche Absender mir die meisten Mails mit den höchsten Bullshit-Faktoren schicken.

4. Ein Bullshit-Bingo-Game – darin kann ich 16 Bullshit-Begriffe definieren und jedem Absender (ohne sein Wissen) zuweisen. So könnte das Plugin jede Mail des Absenders prüfen und wenn genügend Bingo-Begriffe vorkommen, dann bekommt der Absender eine automatische Antwort: “Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gerade beim Bullshit-Bingo gewonnen! Ich freue mich auf weitere Mails von Ihnen.”

Ich gebe zu, Punkt 4 könnte spätestens bei Vorgesetzten und KundInnen für unwohle Gefühle sorgen, ABER HEY – ein wenig Thrill muss ein Spiel schon haben – oder? ;-)

“NY-Z” – 15 min. Doku mit Jay-Z

26. März 2010 - 
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Wow! Absolut Vodka hat wieder mal eine wirklich tolle Kampagne. Nach dem Spike Jonze Kurzfilm, nun die nächste Video-Koop mit renommierten Künstlern.

via stylespion.de >>

Das Wired-Magazine auf dem Tablet-PC – ein Videodemo

17. Februar 2010 - 

via rivva.de >>

Bushido-Bashing – Wo bleibt die Contenance?! Wo bleibt die Toleranz? Warum das alles?

12. Februar 2010 - 
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Dieser Beitrag entstand ursprünglich als Kommentar zu dem Blogpost “How to entfollow …” von “Creezy”. In ihrem Beitrag schreibt sie über Bushido. In der Rap-Sprache würde man ihren Beitrag als einen Diss bezeichnen. Weil mir dieses “Bushido-Dissen” seit einigen Wochen quer durch Medienlandschaft begegnet und ebenfalls im eigenen Freundeskreis, habe ich Creezys Post kommentiert und ebenfalls Antwort erhalten.

Den kompletten Beitrag von Creezy samt der kurzen Diskussion findet man dort >>

Ein Satz der Bloggerin hat dann bei mir einen ganzen Schwall von Fragen aufgeworfen. Ich zitiere diesen Satz hier und setze dann mit meiner Antwort direkt an, die u.a. aus vielen Fragen besteht.

“… Insbesondere dann, wenn sie öffentlich meinen, so arme Häschen zu sein, weil Papa dasselbe mit ihnen gemacht hat. …”

Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass sich Bushido als armes Häschen dargestellt hat. Er hat in seinen Tracks Geschichten erzählt, damit wurde er erfolgreich. Viele dieser Stories sind sicherlich überspitzt, eine stets angewandte Technik fast aller Künste. Im Film, im Theater, im Buch oder im Song werden Geschichten erzählt, die meist weit über dem Alltäglichen liegen, die Ereignisse komprimiert darstellen oder Ereignisse ausmalen, ausschmücken, übertreiben.

Dies hat auch Bushido gemacht, von Beginn an, lange bevor er erfolgreich wurde. Durch die Art, wie er Geschichten erzählt hat, in seinen Texten, wie auch in seinem Gesamtkunstwerk der Darstellung der Kunstfigur “Bushido”, wurde er erfolgreich.

Und was passiert fast allen KünstlerInnen, die Erfolg haben? Ihnen wird, besonders von den MedienmacherInnen, eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zugeschrieben. Hier stellen sich für mich die ersten Fragen: Warum sollen KünstlerInnen gegenüber der Gesellschaft eine Verantwortung übernehmen müssen? Welche Form von Verantwortung sollen sie übernehmen? Wie kommt es, dass sich besonders MedienmacherInnen dazu berufen fühlen, den KünstlerInnen Verantwortung abzuverlangen? Sehen die KonsumentInnen, insbesondere die die Popmusik konsumieren, die KünstlerInnen ebenfalls in der Pflicht, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen?

Doch zurück zu Bushido. Die Inhalte seiner Texte, der Inhalt seiner Biografie, der Inhalt seines Filmes – all das zeigt für mich die einfache Herkunft dieses Mannes. Er versteckt sie nicht. Er inszeniert sie, so wie alle anderen KünstlerInnen ihr Umfeld, ihr Leben, ihre Vergangenheit ebenfalls benutzen um daraus für ihre Inszenierungen zu schöpfen.

Und er bricht Tabus. Die Motivation hinter diesen Brüchen, die ist sicherlich nicht immer erkennbar. Diese Erkenntnis hatte ich allerdings auch schon bei Werken von bildenden KünstlerInnen oder Komponisten.

Eine brennende Frage habe ich noch in Bezug auf das bornierte Bushido-Bashing durch die MedienmacherInnen: Haben eure Eltern nicht ähnlich abwertend über die Texte und die Musik eurer Idole geurteilt? Heute wird z.B. Punk häufig glorifiziert als Systemkritik, als Zeitgeist einer Jugend, die als Kinder der Kriegskinder-Generation geboren wurden. Etwas nüchterner betrachtet, könnte man Punk auch als den Krach einer Jugend verstehen, die auf die Bühnen ging und nicht mal drei Akkorde konnte. PunkmusikerInnen beherrschten selten ihre Instrumente bzw. ihre Stimmen. Haben sie vielleicht deshalb oft in die Mikrofone geschrien? Haben sie vielleicht deshalb gesagt, dass ihr Krach genau so sein muss?

Hier komme ich zu einer, für mich interessanten Frage, bevor ich den Ball gern wieder an Creezy oder gern auch andere BloggerInnen zurückspielen möchte: Ist Bushido vielleicht, ohne es selbst zu wissen, die Systemkritik einer Generation von Jugendlichen, die in einem der reichsten Länder der Welt in recht (bildungs-)armen Verhältnissen groß wird?

Ich habe mich entschieden, diesen langen Kommentar auf pixlpop.de zu veröffentlichen, denn ich spielte bereits seit einer Woche mit dem Gedanke hier über dieses Thema einen Beitrag zu veröffentlichen.

An dieser Stelle möchte ich gern die Diskussion wieder an “CREEZY” von holyfruitsalad.blogspot.com zurückspielen. Ich würde mich über eine Art Blog-Ping-Pong-Posting freuen.