Yps – ich war da auch mal dabei.

23. Oktober 2012 - 

Ich habe da mal was zu meinem ehemaligen Arbeitsthema Yps und dem Launch des neuen Heftes geschrieben. So ganz seriös und so … auf medienrot.de >>

PS: Für diese Seite bin ich beruflich verantwortlich.

Sexismus – wo fängt er an, wo hört er auf?

15. Oktober 2012 - 
"Where is the 2nd end?"

“Where is the 2nd end?”

Natürlich die aktuelle Debatte um Joko und Klaas der Aufhänger dieses Blogeintrags. Immerhin gab es heute einen dieser sogenannten Shitstorms. Die beiden Moderatoren hatten während ihrer Sendung “neoparadise” eine MAZ (neudeutsch Videoeinspieler oder so) ausgestrahlt, die darstellt, wie Joko einer Messehostess sowohl an den Busen als auch an den Po gefasst hat. Laut seinem Arbeitgeber ZDF soll der Moderator genau das nur angedeutet haben. Im Prinzip ist mir das egal – beide Varianten ändern nichts daran, dass dieser Clip jetzt die Runde im Netz macht und für Empörung sorgt. (Hintergründe auf z.B. auf freitag.de)

Diese Empörung ist putzig. Hinz und Kunz regt sich auf. Warum? Weil es möglich ist und auch sein darf. Sicherlich weil es sogar so sein sollte. Richtig dolle lustig wird es aber eigentlich erst, wenn sich die Politik reflexartig meldet und ein Volker Beck (hier könnte auch jeder andere PolitikerInnen-Name stehen, aber er hat sich nun mal zu Wort gemeldet) jetzt Stellungnahmen vom ZDF und Trallala fordert. (Hintergründe z.B. auf kress.de)

And? What happened behind the scenes?

Wie mag das hinter den Kulissen abgelaufen sein? Das frage ich mich. Ist Volker Becks Berater/in auf die Idee gekommen, da könnte man ja mal etwas dazu sagen. Immerhin ist das eines der starken Themen des Tages und andere PolitikerInnen haben sich noch nicht positioniert. Mann wäre also Erster und damit gutes Futter für die Redaktionen – und Facebook & Twitter sowieso. Weil man ja heute auch in Social Media machen muss. Und das Ergebnis? Volker Beck wird zitiert und es wird Beifall geklatscht – analog und digital.

Clap your hands and say yeah!

Hat sich aber jemand beim Klatschen auch gefragt, ob der gute Volker (oder irgendein/e andere/r Politiker/in) in einer Woche auch beim ZDF nachhakt? Will er/sie in einer Woche vielleicht wissen, welche Konsequenzen gezogen wurden? Vermutlich fragt er/sie nicht nach, vermutlich fragt ihn/sie in einer Woche aber auch keiner, ob er/sie nachgefragt hat. Weil wir Medienmenschen – und da nehme ich mich nicht aus – kaum noch nachfragen, was aus der Story von vor einer Woche geworden ist. Denn wir klicken uns dann wahrscheinlich schon durch den nächsten Shitstorm, den nächsten unbedachten Satz von PolitikerInnen und schreiben, sprechen oder zeigen etwas darüber.

Und die Moral von der G’schicht? Es ist wieder mal einfach auf die Anderen zu zeigen und dann macht man einfach weiter.

Ich will da mal ehrlich sein.

Ich habe keine Sympathien für die Aktionen von Joko & Klaas. Blödsinn im TV ist völlig okay, aber die Aktion war einfach völlig daneben. Darüber kann ich mich allerdings nicht wirklich aufregen, weil es für mich nicht Aufreger genug ist. Ich kann mich aber fragen, wie dumpf schon die Redaktion vor Ort gewesen ist, die die Aktion nicht unterbunden hat und wie viel dumpfer die Redaktion gewesen sein muss, die diesen Clip für die Sendung freigegeben hat. Offenbar hat da ja niemand von den Beteiligten den Mut gehabt, die Ausstrahlung zu stoppen. Oder niemand hatte bemerkt, dass die Aktion völlig daneben war. Was davon tragischer ist, kann ich gar nicht sagen.

Nachvollziehbar ist für mich aber das Problem, kollidiere ich doch selbst auch mit diesem Thema. Natürlich versuche ich, tagtäglich die Würde der Frauen um mich herum nicht anzugreifen und sie auch nicht als Sexobjekte wahrzunehmen (die Frauen meine ich). Aber gelingt mir das immer? Wenn ich jetzt ein “Ja” schreiben würde, wäre das gelogen. Es gibt täglich Momente in denen ich bemerke, wie ich auf einfache “Strickmuster” hereinfalle. Ich sehe eine Werbung mit einer leicht bekleideten oder gar nackten Frau und schaue hin. Weil die Dame meine Aufmerksamkeit erregt. Im Werbestream, der täglich an mir vorbeirauscht, ist das aber auch nur noch ein Sekündchen. Aber es ist eben ein Moment, in dem ich dem alltäglichen Sexismus zum “Opfer” falle und selbst nicht weiß, ob ich nicht auch ein Täter bin. Na klar nehme ich die für mich (un)attraktiv aussehenden Frauen eher wahr und auch die Körperteile, die ich für besonders spannend halte. Ob ich dahin starre oder nicht, kann ich selbst kaum beurteilen, weil das oft eine Definition der Person ist, die mich dabei beobachtet. Ich kann aber schon zugeben, dass ich im Alltag auch hin und wieder über blöde Männerwitze gelacht habe oder mich unter Männern an Gesprächen über Frauen beteiligt habe. Und diese Gespräche waren sicherlich nicht immer moralisch einwandfrei.

Diskussion ist besser als Shitstorm.

Und damit bin ich bei dem Punkt, den ich hier eigentlich interessant finde. Ich weiß nicht genau, wo Sexismus anfängt und wo er aufhört. “Aufhört” meint: Was ist kein Sexismus? Was ist einfach Spaß, Witz, Erotik und damit sozusagen “OKAY”? Und an dem Punkt sollte die Debatte (sofern es denn eine ist) in Sachen Joko & Klaas ansetzen. Es ist eben nicht mit Aufregen oder ein paar zitierfähigen Sätzen für die Medien getan. Für mich ist Sexismus ist in erster Linie ein Problem, dem man nur Stück für Stück kleine Erfolge abringen kann. Und dabei hilft nicht aufregen, sondern machen – vielleicht einfach schon mal sachlich diskutieren und diese Diskussion in eine breitere Öffentlichkeit tragen.

Insofern lade ich hiermit sehr herzlich zur sachlichen Diskussion in meinem kleinen Blog ein. Und bitte.

update: 22.10.2012

Die geneigte Leserin “frau tadellos” hat sich wohlwollend per Mail zu meinem Artikel geäußert und gleich noch ein Bild beigesteuert, das ich an dieser Stelle veröffentlichen darf, um es der gesamtgesellschaftlichen geneigten Leserschaft präsentieren zu dürfen. Herzlichen Dank an “frau tadellos”, die Sie, meine lieben Leserinnen und Leser, dort finden: www.tadelloshimmelblau.de >>

http://www.tadelloshimmelblau.de/

http://www.tadelloshimmelblau.de/

Meine Vermutung zum VZ-Verkauf

12. September 2012 - 

Die Investmentfirma, die die VZ-Netzwerke aufgekauft hat, sammelte bereits das britische Social Network Bebo.com ein (siehe Artikel deutsche-starups.de >>).

Auf der einen Seite verfügen Bebo und VZ über einen riesigen Datenschatz, den man sicherlich noch gut vermarkten kann. (Moralisch natürlich fraglich, aber die Leute haben ihre Einwilligung gegeben.)

Auf der anderen Seite ist das Thema “Kids & Social Networks” im Moment spannend. SchülerVZ ist immer noch ein attraktiver Player im deutschen Markt, weil es genau diese spitze Zielgruppe und bei Eltern offenbar einen Vertrauensvorschuss hat (siehe Artikel auf golem.de >>). Fusioniert man die sinnvollen Technologien von Bebo mit dem Besten aus den VZ-Erfahrungen und Techniken, dann könnte das Produkt für die Zielgruppe Kids gut aufgestellt werden.

Das ganze Ding dann gleich mal mobil gedacht, kann man das System sicherlich innerhalb eines recht kurzen Zeitraumes umbauen, mit dem entsprechenden Kleingeld.

Das Ende vom Lied könnte dann der Verkauf an Facebook sein. Facebook ist bisher erst ab 13 Jahren offiziell zugelassen. Der Gewinn für die Investmentfirma könnte bei einem Verkauf an Zuckerberg & Friends entsprechend hoch ausfallen.

Bleibt die Frage: Warum kümmert sich Facebook nicht selbst um das Thema Kids? Antwort: Vielleicht tun sie es bereits (siehe Artikel focus.de >>) und VZ/Bebo sind ein Fehlinvestition. Oder Facebook ist am Ende froh, den Zugang zur Zielgruppe Kinder über einen Zukauf finden zu können.

Das komplett alternative Szenario zum Verkauf an Facebook? Holt man sich die Kids an Bord, hat man die Möglichkeit den Eltern ein Rund-um-sorglos-Paket in Sachen Kommunikation anzubieten. In Zusammenarbeit mit den großen Mobilfunkprovidern könnte man ein Produkt auflegen. Ich denke da an Datensicherheit gekoppelt mit einem speziellen Smartphone-Tarif mit voller Kostenkontrolle.

Ich bin wirklich gespannt, worauf dieser Deal VZ/Bebo hinausläuft.

Curry am Morgen vertreibt Kummer & Sorgen.

9. September 2012 - 

Hmmm. Wenn ich Sonntag morgens etwas Indisch-Curry in die Badewanne gebe, bekomme jedes Mal ich so ein Goa-Feeling …

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#berlintales no.11

24. August 2012 - 

“Ach schön, dass Sie vorbeischauen konnten.”
“Ja, es war aber auch wunderbar. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ich melde mich die Tage, wir müssen unbedingt mal wieder einen Kaffee trinken.”
“Ja, suuuper gerne! Tschüss, machen Sie’s gut! … Ach Moment … ich habe Ihnen da noch ein schönes Doggy-Bag mit Worthülsen zusammengestellt. Für unterwegs oder so …”

Meine Antwort auf den Kommentar von @branleb zu meinem Rant

20. August 2012 - 

Hallo Florian, hallo Paul, liebe mitdiskutierende PiratInnen,

hier kommt meine Antwort auf Florians Kommentar unter meinem “Rant“.

Sie kommt etwas später, da ich tagsüber arbeite und abends auch ein Familienleben habe, wie sicher viele von euch auch.

Kommen wir gleich zur Sache, es wird ja eh länger werden. ;-)

1. Du wirfst mir vor, ich wolle euch diskreditieren. Klare Stellungnahme meinerseits: Nein, das will ich nicht. Ich nenne es wachrütteln, weil mir euer Text wieder mal symptomatisch gezeigt hat, was mich seit dem Herbst 2011 immer wieder ärgert. Die oft unfassbar derbe und bitter persönliche Ebene in vielen Diskussionsbeiträgen von PiratInnen.

Ich habe in meiner Überschrift sehr bewusst das Wort “Rant” verwendet um mir die Freiheit der Polemik zu lassen. Warum wollte ich diesen Freiraum haben? Weil ich exemplarisch aufzeigen wollte, in welchem Ton in euren Reihen viel zu oft kommuniziert wird. Deshalb habe ich meine Worte eben auch provokant gewählt, wenn ihr so wollt: Ich habe einen Spiegel genutzt. Ich habe so geschrieben, wie ich es in den vergangenen Monaten auf Twitter, in Medien und auf Blogs gelesen habe – allermeist Texte von PiratInnen.

Und um das mal auf den Punkt zu bringen: Diese Art der Auseinandersetzung ist kindisch, oft kleingeistig und geht mir als Wähler unfassbar derbe auf den Kranz! [Das musste mal gesagt - äh - geschrieben werden. ;-)]

2. Deine Punkte 1 bis 5 im Kommentar kann ich unkommentiert so stehen lassen, da sie für mich eine sinnvolle Stellungnahme darstellen. Euer Text liest sich inTeilen allerdings anders, sind aber womöglich gar nicht so gemeint.

An dieser Stelle will ich euch verdeutlichen, was mir so aufgestoßen hat und warum ich einen Teil eurer Intention als Neid und Missgunst auffasste. Es folgen hier drei Zitate aus eurem Text und anschließend jeweils meine kurze Einschätzung dazu.

Ich für meinen Teil kann also ganz klar von Unterstellungen sprechen, die direkt auf Johannes Ponader abzielten.

“Sehr bedenklich stimmt es uns auch, dass hier die eigene Position genutzt wird um persönliche Privilegien zu etablieren.”

>Dies ist in der Tat ein klare Unterstellung. Wo findet sich die Quelle, die nachvollziehend verdeutlicht, dass Johannes Ponader seine Position nutzt, um persönliche Privilegien zu etablieren?

“Statt dies zu tun, nutzt Johannes seine Position und seinen Bekanntheitsgrad als politischer Geschäftsführer der Piratenpartei aus, um an der Partei vorbei und mittelfristig auf deren Kosten dieses “BGE-Projekt” durchzuziehen.”

> Dies ebenfalls eine ganz klare Unterstellung. Ihr stellt Behauptungen auf, die eine einzelne Person massiv angreifen, bringt aber keine ausführlichen Belege für eure Formulierung.

“Das Ausnutzen seiner exponierten Position in dieser Art und Weise ist aber nicht hinnehmbar.”

>Und aller schlechten Dinge sind halt Drei. Auch dies ist eine Behauptung, die als klare Unterstellung zu werten ist. Ihr habt im Zweifel das Gefühl (so verstehe ich diesen Satz), dass Ponader etwas ausnutzen könnte, eure Schreibe belegt eure Vermutung aber durch keine stichhaltige Argumentation, sondern formuliert eine einfache Unterstellung. Ergo: Euer Text enthält (neben einer Menge anständiger Ideen) eben genau drei fiese Behauptungen und eure Überschrift “Das untragbare Verhalten des Johannes Ponader” ist ja auch nicht ohne Bedacht von euch genau so gewählt worden. Ihr wolltet Öffentlichkeit erzielen, vermutlich sogar eine Kritik transportieren (was euch natürlich zusteht) und habt es vielleicht auch geschafft, allerdings müsst ihr dann auch mit Feedback und kritischen Gegenmeinungen leben. Und genau eine dieser Kritiken habe ich absichtlich überspitzt formuliert.

Ich persönlich kenne Johannes Ponader nicht, habe seine Wahl zum politischen Geschäftsführer nur in den Medien verfolgt, so wie ich viele Personalien, inhaltliche Diskussionen der PiratInnen verfolgt habe. Insofern muss ich hier keine Verteidigung für Herrn Ponader übernehmen, dass kann er im Zweifel selbst.

Was mir aber positiv heute aufgefallen ist, die winzige Feedbackwelle auf Twitter blieb (entgegen meinen Erwartungen) doch überwiegend sachlich.

Insofern herzlichen Dank für die kleine mediale Aufmerksamkeit – Piratenwähler @stoewhase

Mein Rant zum Beitrag von @Purple_p1rate und @branleb – oder: Meine Wünsche an @Piratenpartei

20. August 2012 - 

Meine Herren Florian Zumkeller-Quast und Paul Meyer-Dunker, liebe PiratInnen im Allgemeinen und Sonstigen,

eure Zeilen zu “Das untragbare Verhalten des Johannes Ponader” zeigen mir leider sehr, dass Menschen wie Ihr einfach noch viel lernen müsst. Das ist euer gutes Recht, ihr seid offenbar jung und glaubt vielleicht sogar an das Gute. Allerdings scheinen mir euer eigener Neid und eure eigene Missgunst euch einen Strich durch eure “hocherwürdige” Rechnung zu machen.

Ihr werft einem Mann vor, dass er öffentlichkeitswirksam auf Missstände aufmerksam macht? Anhand eines klaren Beispiels, nämlich seinem, hat er dargelegt, wie bitter die deutsche Bürokratie arbeitet. Lebt ihr noch von Mamis, Papis oder Staates Geldbörse oder warum kommt ihr auf die sinnfreie Idee, dass man für seine Arbeit als politischer Geschäftsführer keine anständige Vergütung erhalten sollte? Parteiarbeit ist immer ein Job, der die eigenen privaten Bedürfnisse in den Hintergrund rücken lässt. Ponader und viele andere PiratInnen, die die Arbeit der Partei vorantreiben, müssen von irgendeinem Einkommen leben können. Man kann darüber sicherlich diskutieren, wie viel Geld sie erhalten sollten, aber davor die Augen zu verschließen und sogar persönliche Bereicherung zu unterstellen, ist infam und kann ich nur als böswillig interpretieren.

An die PiratInnen im Allgemeinen und Sonstigen

Es macht traurig und wütend zu sehen, wie sich die Parteimitglieder permanent öffentlich zerfleischen, anstatt einfach gute Arbeit im Sinne der WählerInnen zu leisten. Wozu soll man für euch noch ein demokratisch wertvolles Kreuzchen setzen, wenn ihr permanent Kriege via Twitter, Blogs und Medien austragt, anstatt diese Medien für politische Diskurse zu nutzen?

Meine Wünsche als Wähler an die PiratInnen

Dieser Rant ist jetzt mal der passende Moment um meine Wünsche an die PiratInnen zu formulieren, denn immerhin soll hier auch noch etwas Konstruktives veröffentlicht werden.

1. Ich wünsche mir, dass die PiratInnen Twitter nicht als einen weiteren Chatraum begreifen, sondern als ein Massenmedium, welches jedoch nicht alle ihre WählerInnen nutzen.

2. Ich wünsche mir, dass die PiratInnen verstehen, dass sie das eine Prozent ihrer WählerInnen sind, die sich in Netzwerken öffentlich äußern und die 99 Prozent anderen Menschlein (aka ihre WählerInnen) vermutlich einen normalen Alltag jenseits des Netzes pflegen bzw. das Netz für persönliche Dinge nutzen und nicht nur für politische Anteilnahme.

3. Ich wünsche mir, dass die Piratenpartei ein Feedbacksystem für sich entwickelt, welches Fachdiskussionen zulässt, Kritik und persönliches Feedback aber ein Stück weit davon trennt. Mit System meine ich kein ausschließlich technisches, sondern eher eine Verhaltens- und Vorgehensweise, die es den politisch Verantwortlichen ermöglicht, sich auf die Arbeit zu konzentrieren und trotzdem eine gute Bindung an die Basis ermöglicht.

4. Ich wünsche mir, dass die PiratInnen verstehen: komplette Transparenz gibt es nicht. Es gibt vielleicht eine Selbstverpflichtung zur Offenheit, aber allein technisch würde die vollständige Transparenz zu mehr als nur Big-Brother-ähnlichen Zuständen führen und all den PolitikerInnen und LobbyistInnen Vorschub geben, die für eine vollständige Überwachung plädieren. Offenheit ist eine freiwillige und vermutlich nachhaltigere Version, als permanent eingeforderte Transparenz, die nicht zu schaffen ist und vor allem oft zu Missbrauch führen kann. Offenheit basiert auf ehrlichem Wollen und das sollte oberste Priorität haben.

5. Ich wünsche mir, dass die PiratInnen weiterhin so engagiert die bürgerlichen Freiheitsrechte als oberstes Gut einer Demokratie empfinden und bereit sind, diese Rechte zu schützen. Und ich wünsche mir für euch weiterhin Wahlerfolge, die eine gefestigte und zukunftsorientierte Arbeit möglich machen und viele Lerneffekte mitbringen.

PS: Und wenn jemand meint, ich müsse erst Pirat sein um zu kritisieren, dem stelle ich die einfache Frage: Muss ich rechts sein, um Rechte zu kritisieren?

So long – euer Wähler Jens @stoewhase

lego figures: 4 types of fashion bloggers – #mbfw #fashionweek #berlin

8. Juli 2012 - 

he has no blog, but just an invite for the show. he is only a bored hipster and got his ticket from a former girlfriend who wants him back. chears maik!

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this melanie scarlett schulz from chemnitz (east germany). she is one of the very early birds in fashion blogging. she writes about accessories, shoes and also hats since 2003. she loves her iphone and instagram for photoblogging.

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peter mac hammond is a deluxe blogger. he came from new york to visit the berlin fashion week for new trends like handmade quadratic hats. he is a little bit old fashioned, because he is very proud of his noble scottish birth. but in his opion he is a very cool and modern guy with the newest smartphone on earth.

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marko müller a.k.a. “superfashionist 1991″ from lüneburg (western germany)- he is a world wide well known tumblr blogger with a scary liability to phantastic uniforms and the music of meat loaf! nuff said!

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2020

13. Juni 2012 - 
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“Papa, was war Twittern noch mal?” “Weißt du mein Kind, wir hielten das damals für eine neue Kulturtechnik.”

twitter.com >>

Der rührende Augenblick des Tages – U-Bahn fahren in Berlin

8. Mai 2012 - 

Ein Teenager transportiert unendlich viele Plastikbecher in der U-Bahn und ist sichtlich überfordert. Noch eh wir anderen Fahrgäste es so richtig begriffen haben, erhebt sich ein etwa 65 jähriger spanisch sprechender Tourist und hilft dem Jungen. Es bleibt mir nur, dem Mann beim Aussteigen dankend auf die Schulter zu klopfen.

Der Soundtrack zum Augenblick:

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