oslog.tv – Ich kniee nieder vor dieser Leistung

27. Mai 2010 - 
Lukas Heinser und Stefan Niggemeier machen oslog.tv

Alles oslog oder was?!

Hiermit möchte ich öffentlich bekanntgeben, dass ich die Leistung von Lukas Heinser und Stefan Niggemeier sehr schätze! Ihr WebTV-Format oslog.tv zeigt, wie man das Thema “Unser Star für Olso” und Eurovision Song Contest auf wunderbare Weise persiflieren und gleichzeitig hintergründig berichten kann. Ick steh druff! Und ich empfehle den vollständigen Konsum. oslog.tv >>

Die Eingeborenen des WWW

22. Mai 2010 - 

Vor ein paar Tagen lief im ZDF eine nette Doku über “Digital Natives”.  Verschiedene Protagonisten im Alter von 26 Jahren und jünger geben einen Einblick in ihren Online- und Offlinealltag.  Etwas im Stile einer Sachgeschichte aus der “Sendung mit der Maus”, aber dennoch ganz interessant, vor allem für die Generationen, die den Anschluss komplett oder beinahe verpasst haben.

Hier geht es zur Doku in der ZDF Mediathek.

Hier erklärt die Maus das Internet. :)

Heimat

15. Mai 2010 - 
Heimat

Heimat

09. Mai 2010 – am Boxi – Flohmarkt.

Huch! Heute war das Internet alle!

12. Mai 2010 - 
Tags:

DNS-Fehler haben heute für mehrere Stunden das deutsche Web lahm gelegt. Und wenn wir alle Pech haben, dann sind auch jede Menge Mails verloren gegangen. Der Vorteil: Es dürfte heute auch weniger Spam gegeben haben.

heise.de >>

WePad vs. iPad? Nö!

19. April 2010 - 

Die Geister scheiden sich. Wieder mal! Die eine Seite toddert, das iPad wäre überflüssig, könne kein Flash, hätte kein Speicherkartenslot und kein Multitasking. Die andere Seite sieht in der Schlichtheit des iPads genau das richtige Produkt, denn mehr brauche man ja nicht. Die eine Seite feiert das WePad als den großen Apple-Herausforderer und die Freiheit des Tablet-PCs. Die andere Seite hält das WePad für überbewertet.

Für mich ist diese Diskussion recht amüsant und deutlich überbewertet. Denn beide Geräte haben ihre Vor- und Nachteile. Die Nachteile bügeln sie vermutlich dadurch aus, dass sie nur von Leuten gekauft werden, die von den Vorteilen der platten Flundern überzeugt sind. Was im Übrigen fast bei jeder Kaufentscheidung so sein dürfte.

Doch wer wird diese Geräte überhaupt kaufen? Klassische Apple-UserInnen werden sicherlich eher zum iPad greifen, die Mehrheit der Linux-/Windows-BenutzerInnen vermutlich zum WePad. Nach dem, was ich bisher über beide Geräte weiß, lehne ich mich jetzt mal weit aus dem Fenster und fabuliere darüber, für welchen Typ UserIn das WePad bzw. das iPad lohnt.

Das WePad lohnt sich für:

die UserInnen, die heute ihre kleinen Netbooks mit sich herumtragen und damit glücklich und zufrieden sind. NetbookbenutzerInnen wünschen häufig jede Menge Features für ihre Minilaptops. Die Geräte sollten über mehrere USB-Anschlüsse verfügen, eine Webcam haben, etc. Wenn ich mir die Netbooks so anschaue, dann behaupte ich mal, dass viele Leute nicht besonders viel Wert legen auf das Aussehen/Design ihrer Minicomputer. NetbookuserInnen beschäftigen sich auch mit dem, was in ihrem Gerät steckt. Ich persönlich halte eine Vielzahl von Netbookfans für Bastler, die viel ausprobieren wollen.
Das WePad erfüllt, aus meiner Sicht, genau diese Wünsche. Es soll USB-und HDMI-Anschlüsse mitbringen, Windows und Linux sollen auf dem Gerät lauffähig sein, ein SD-Kartenslot ist wohl auch dabei. Das WePad soll in der Maximalausstattung eine 32GB große Festplatte enthalten, plus WiFi- und UMTS-Chip. Das Design ist brauchbar, kann es allerdings nicht unbedingt mit einem iPad aufnehmen.

Das iPad lohnt sich für:

die Menschen, die sich nicht dafür interessieren, welche Betriebssysteme auf ihren Geräte theoretisch laufen könnten. Das iPad ist vorrangig für die Leute, die sich nicht für die Zusammenhänge hinter dem Gerät interessieren. Sie wollen schlichte und gut funktionierende Kleincomputer, sie wollen sich nicht mit der Installation von Software auseinander setzen müssen.
Potentielle iPad-KäuferInnen wollen Medien vermutlich konsumieren und sie wollen kommunizieren: Games, Videos, Web, Mail, Twitter und so weiter.
Außerdem legen iPad-UserInnen bestimmt viel mehr Wert auf das Äußere eines Tablet-PCs als WePad-NutzerInnen. Viele von ihnen wollen sicher auch den Status des Gerätes für sich positiv wirken lassen.
Und das iPad liefert diese Möglichkeit der Identifikation und Vereinfachung – Einfachheit durch Begrenzung und Status. Denn wenn etwas im Umfang begrenzt dargestellt wird, kann man es oft einfacher verstehen. Wenn dieses vereinfachende Gerät dann auch noch als Statussymbol herhalten kann, dann ist das für eine bestimmte Klientel sicherlich sehr hilfreich bzw. wenigstens sinnvoll.

Mein Fazit?
Ich gehe davon aus, dass das WePad (wenn es denn wirklich erscheint) ebenso seine KundInnen finden wird, wie das iPad es in den USA schon getan hat. Das Apple-Produkt ist für die Styler und Genügsamen und zugleich Status- bzw. Designverliebten. Das WePad könnte besonders in der Gruppe der NetbooknutzerInnen neue Fans finden. Ergo: Beide Geräte und sicherlich viele weitere haben ihre Berechtigung – nur eben für sehr unterschiedliche AnwenderInnen und unterschiedliche Bedürfnisse.

re:publica 2010 – Abschluss mit Queen Bohemian Rhapsody Karaoke

19. April 2010 - 
YouTube Preview Image

Ich will gar nicht mehr viel über die re:publica schreiben, denn dieses Video beschreibt eigentlich den Geist dieser Veranstaltung besonders gut. Während wir auf eine Skype-Konferenz mit Biz Stone von Twitter warteten, kam Johnny auf die Idee eine Massenkaraoke-Session zu veranstalten. Es war grandios und das Video kann den Spaß nur bedingt transportieren, wie das meist bei spontanen Aktionen so ist.

Kurz gesagt: Das Programm der re:publica 2010 war fein, die Stimmung gut. Und die Nasenbären, die sich permanent über schwierige Wlan-Verhältnisse beschwert haben, sollten sich vielleicht fragen, wie es funktionieren soll, wenn sich mehr als 2.500 Geräte versuchen in ein Netzwerk einzuklinken! Amen.

re-publica 10 – Zwischenstand #rp10

16. April 2010 - 

Ein kurzer Abriss der ersten beiden Tage.

14. April:
Ich habe leider gar nicht so viel vom Programm des ersten Tages mitbekommen. Erst war ich spät dran beim Check In, dann trifft man Leute, mit denen man unbedingt mal wieder reden wollte/konnte/sollte; und zwischendurch muss man doch noch mal im Büro vorbeischauen.
Doch der Tag klang charmant aus: Die Twitterianer Herm & Nilzenburger beamten uns am Abend ins Jahr 1990 zurück und zeigten eine Folge der Sendung “Die Pyramide” mit meinem Lieblingsmoderator Dieter Thomas Heck! Die Show bestand im Wesentlichen daraus, dass die beiden Herren die TV-Show ko-kommentierten und die besten Szenen sogar wiederholten, um so auch den letzten Spaß herauszuquetschen. Der Abend erinnerte an das legendäre MST 3000 und war eine hocherfreuliche Live-Spaß-mit-Internet-und-Medien-Nummer.

15. April
Auch gestern war ich wieder viel zu spät bei den eigentlichen Sessions. Und wieder war der Grund dafür sehr schön – ich musste ein halb-ehrenamtliches Projekt länger besprechen, als geplant.
Danach konnte ich mich noch dem Track re:learn widmen. Darin stellten verschiedene LehrerInnen ihre Erfahrungen mit iPhones, Laptops und Blogs als Lernmittel vor. Das war ein sehr interessanter, wenn auch subjektiver Einblick in Belange der Bildungsarbeit in Deutschland. So zeigte sich für mich, dass die dort angetretenen LehrerInnen schon zu den “early birds” ihrer Zunft gehörten. Was (meines Erachtens) darauf hinweist, der Bildungsbereich “Medienkompetenz” wird noch viele Jahre brauchen, bis dieser so weit in den Köpfen der gesamten Lehrerschaft verankert ist, dass die zu unterrichtenden SchülerInnen wirklich verantwortungsbewusst mit den neuen Medien umgehen können.

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Reich werden mit Bloggen?

13. April 2010 - 

Die Überschrift sagt alles und nichts! Bloggen macht eben nicht reich! Oder wenn, dann nur ganz wenige Menschen. Warum? Wenn es alle reich machen würde, täte es jede und jeder. ;-)

Elke Fleing ist selbst Freiberuflerin und hat zusammen mit Frau Wagner von der VG Wort das Thema “Als Autor Tantiemen für Online-Texte von der VG Wort erhalten” beleuchtet und in ein kostenloses White-Paper gepackt. Mein erster Blick in das Papier hat schnell bei mir zu etwas mehr Verständnis geführt. Vielleicht hilft es unserer geneigten Leserschaft ebenfalls weiter.

Hier der Link >>

Apokalypse der Werbeindustrie?

12. April 2010 - 

So stellen sich Saatchi & Saatchi Canada die düstere Zukunft der Werbeagenturen vor, falls sie den Sprung ins digitale Zeitalter nicht schaffen. Das Filmchen ist übrigens ein Werbespot für das Design & Technology Festival in Toronto.

Forderung nach Demonstrationsverbot – Merkwürdiges Demokratieverständnis der Berliner Gewerkschaft der Polizei? Oder merkwürdige Wege einer verkürzten Nachricht?

9. April 2010 - 

Eigentlich sollte ich gerade in der Küche stehen und eine Hühnersuppe kochen. Stattdessen sitze ich schon wieder an meinem Laptop und hacke meine Meinung in das Internet.

Während ich das Huhn für den Topf vorbereitete, hörte ich die Nachrichten im Radio. Als die Nachrichtensprecherin von der Forderung der Berliner Polizeigewerkschaft nach einem eventuellem Demonstrationsverbot für den 1. Mai berichtete, glaubte ich zuerst, ich hätte mich verhört. (weiterlesen …)